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Der Norden: Spuren der Römer und Venezianer | Die Adria Die östliche Adriaküste zwischen Triest und Dubrovnik ist ein schier unerschöpfliches Segelrevier, das mit seinen über 700 Inseln und mehr als 6000 Kilometern Küstenline viele ausgesprochene Fans unter unseren Kunden gefunden hat. Dazu beigetragen haben sicher die vielfältigen Möglichkeiten, entweder die zahllosen schönen und sicheren Ankerbuchten zu entdecken, sich in den zahlreichen Yachthäfen verwöhnen zu lassen oder die Atmosphäre der vielen alten Fischer- und Handelsstädtchen mit ihrem venezianischen Flair zu genießen. Die Küsten Istriens und Dalmatiens wie auch der größeren und kleineren Inseln weisen eine Marina-Dichte auf wie kaum ein zweites Revier. Damit ist auch für gute Versorgungsmöglichkeiten mit Wasser, Strom, Duschen, Parkplätzen, Supermärkten und Restaurants gesorgt. Ein weiterer Vorteil ist die problemlose Anreise mit dem eigenen Wagen. Die hohe Anzahl sicherer Häfen mit Ihren geringen Abständen machen die Adria zu einem Revier, das auch dem weniger erfahrenen Segler eine hohe Sicherheit bieten kann. Doch wenn, besonders im Frühjahr oder Herbst, die Bora aus Nordost von den Küstengebirgen herab oder der feuchtwarme Südwind Schirokko über die volle Länge der Adria mit höheren Windstärken wehen, findet auch der routinierteste Skipper durchaus seine Herausforderung. Im Sommer wird der Schönwetterwind aus Nordwest gelegentlich durch heftige Gewitter unterbrochen, die für "Action" an Bord und im Hafen, aber auch für Abkühlung und klare Luft sorgen. |
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Das "Hausrevier" der süddeutschen und österreichischen Segler liegt aufgrund der kurzen Anreise sogar nahe genug für ein Wochenende an Bord. Tausend Jahre unter venezianischer Herrschaft haben das Bild der zahlreichen Hafenstädte geprägt, am deutlichsten mit dem Campanile über Rovinj, der bei klarer Sicht ein Wegweiser entlang der gesamten Küste Istriens ist. Doch auch in den anderen Küstenorten von Izola und Piran im heutigen Slowenien über Novigrad und Porec im kroatischen Istrien bis zu den meist gleichnamigen Hauptorten der Inseln wie Cres, Losinj und Rab spürt man die jahrtausendealte urbane Kultur der Römer und Venezianer. In manchem Hafen liegt man an der selben Stelle wie die Galeeren Cäsars und die Handelsschiffe der Serenissima. Die Regionalhauptstadt Pula beeindruckt mit einer der größten erhaltenen antiken Arenen und mit römischen Tempeln. Südlich des Kvarner-Golfs sind die Inseln immer mehr ländlich geprägt, so zum Beispiel Susak, der "schwimmende Weinberg" unter lauter felsigen Nachbarinseln oder Ilovik und Silba mit schmucken Häuschen in blumenreicher Umgebung. Erst in der Marina mitten in Zadar umgibt den Segler wieder städtisches Getriebe mit Straßencafés, Markt, Kirchen und Museen.
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Schon ein einwöchiger Törn genügt, um die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Mitteldalmatiens zu besuchen: auf eigenem Kiel in den Kornaten-Nationalpark mit seinen hunderten felsiger Inseln und Inselchen und an Sibenik vorbei landeinwärts zu den Krka-Wasserfällen oberhalb von Skradin. Anschließend zwei Städte, die ins Welt-Kulturerbe der UNO aufgenommen wurden: Trogir mit seinem mittelalterlichen Kern und Split, wo direkt am Hafen der Kaiserpalast Diokletians aus dem dritten Jahrhundert quirliger Mittelpunkt der lebendigsten und jugendlichsten Stadt an der Küste ist. Doch es gibt an diesem Küstenabschnitt noch so viel mehr zu entdecken, dass es schade wäre, nur für eine Woche zu kommen...
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Südlich von Split erhält die Adria einen ganz neuen Charakter: man segelt an großen, grünen Inseln entlang, wo endlose Steinmauern das Erdreich der Weinberge vor Korrosion schützen und die Wälder den Abholz-Kommandos für römische Schiffsplanken und venezianische Lagunenpfähle zu entlegen waren. Das gewohnte Stadtbild im Zeichen des Markuslöwen findet sich auch hier, in Hvar etwa oder in Korcula, wo einem das Geburtshaus des Marco Polo gezeigt wird. Krönung eines jeden Adriatörns: Dubrovnik, die "Perle der Adria", das als mittelalterliche Republik Ragusa Venezianern und Türken ebenso wie Erdbeben trotzen musste. Seine Selbständigkeit verlor dieser erstaunlich fortschrittliche Staat erst durch Napoleon. Auch die jüngsten Auseinandersetzungen im kroatischen Unabhängigkeitskrieg konnten dem einzigartigen Stadtbild wenig anhaben, so dass die Stadt heute wieder in altem Glanz erstrahlt und sich über Besucher aus aller Welt freut. |
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Ganzjährig mildes Klima mit überwiegend schwachen bis mäßigen Winden. Sommerliche Brise aus Nordwest. Stärkere Winde sind die Bora - vor allem in der Nähe des Velebit-Gebirges mit Sturmstärke - und der Schirokko, der als einziger Adriawind auch höheren Seegang verursachen kann. |
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Zu allen Stützpunkten am besten mit dem Auto, eventuell in Kombination mit der Küstenfähre, welche die gesamte Adriaküste befährt. In allen Marinas sind sichere Parkmöglichkeiten vorhanden. Zadar, Split und Dubrovnik auch mit Linien- und Charterflügen. Details über die angebotenen Flughafen-Transfers finden Sie in den Preislisten unserer Partner. Natürlich können Sie bei charterwelt auch den Flug zum Törn buchen. |
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| Der Norden: Spuren der Römer und Venezianer | Die Mitte: Nationalparks und Kulturdenkmale | Der Süden: Grüne Inseln und die "Perle der Adria | Wind und Wetter | Anreise | |
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