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Montenegro - segeln, entdecken, staunen  

Unser Geheimtipp an der Adria.

Montenegro bietet unberührte Natur und sauberes, klares Wasser. In diesem meist noch unentdeckten Gebiet trifft sich Ost- und Westeuropa. Die Küste misst zwar lediglich 295 Kilometer, bietet aber unzählige Inseln, einsame Buchten, unbekannte Höhlen sowie malerische, kleine Häfen. Etliche einzigartige historische Stätten wie die denkmalgeschützten Städte Budva und Kotor sind Zeugen einer reichen und bewegten Vergangenheit. Ebenfalls beeindruckend ist das Landesinnere mit idyllischen Flussläufen, Naturparks, Bergseen und einer der wichtigsten Nationalparks: Durmitor, ein UNESCO Weltnaturerbe.

Unbekanntes Terrain - idyllisches Kleinod


Südlich von Kroatien liegt Montenegro. Der Name ist abgeleitet vom Venetischen "motagna negra", was schlicht schwarzer Berg bedeutet. Die Selbstbezeichnung „schwarzes Gebirge“ ist wörtlich zu nehmen: Montenegro ist ein im europäischen Vergleich relativ dünn besiedeltes waldreiches Gebirgsland. Die unzugänglichen Hochgebirge werden oftmals durch steile abweisende Canyons zerteilt, darunter gilt die Tara-Schlucht als tiefste Schlucht Europas. Diese Zerklüftung verleiht dem Gebirge sein düsteres Aussehen.

Montenegro hat eine der stärksten ausgeprägten, verkarsteten Steilküsten der Adria mit bezaubernden Buchten, goldenen Stränden und einsamen Ankerplätzen. Die beeindruckende Landschaft und die gut erhaltenen, alten Städtchen wurden als UNESCO Weltkulturerbe gelistet. Das Land ist einer der kleineren Staaten Europas: Flächenmäßig mit knapp 14.000 km² nämlich sogar noch kleiner als Schleswig-Holstein. Als Urlaubsziel ist es noch ein Geheimtipp, das jedoch mehr und mehr enthusiastische Segler aus aller Welt anzieht, denn der kleine Balkanstaat ist eines der idyllischsten Segelgebiete in der Adria.

Auf Entdeckertour am Balkan

Montenegro ist derzeit im Wandel: Das Referendum im Mai 2006 hat die Unabhängigkeit von Serbien gebracht und die neue Souveränität muss sich in der Praxis noch beweisen. Nautisch erscheint Montenegro unspektakulär - aber nur auf den ersten Blick. Wer sich aber die Mühe macht, genauer hinzuschauen, wird in dem kleinen Land erstaunlich viel Interessantes finden. Die Bucht von Kotor kann man mit einer Schweizer Bergseenidylle vergleichen. Wer auf  große Marinas getrost verzichten kann, lieber an Stadtpiers festmacht und direkten Kontakt zur Bevölkerung vorzieht, wird in Montenegro fündig.

Moderate Windbedingungen und die warmen Wassertemperaturen machen Montenegro zu einem attraktiven Segelgebiet für erfahrene und weniger erfahrene Segler. Urlauber können die typischen langen Adria Sommer von Mai bis Mitte Oktober genießen. Mit seinen UNESCO Weltkulturstätten gewinnt Montenegro als Urlaubsdestination immer mehr an Popularität. Zunehmend mehr Urlauber kommen nach Montenegro, strikte Regulierungen sorgen jedoch für eine langsame Entwicklung der Besucherzahlen und für den Landschaftsschutz.

Ein Land - ein Fjord

Nebst zahlreichen Attraktionen ist Montenegros berühmteste die Bucht von Kotor (Boka Kotorska).  Er ist einer der bedeutendsten Naturhäfen der Adriaküste und bietet eine beeindruckende Kulisse. 

Als unser Planet entstand, muss sich die schönste Begegnung zwischen Meer und Land an der montenegrinischen Küste zugetragen haben.« Was den englischen Dichter Lord Byron Anfang des 19. Jahrhunderts zum Schwärmen brachte, beeindruckt die UNESCO noch heute: sie hat Teile der Bucht von Kotor zum Weltkultur- und Weltnaturerbe erklärt.

Dabei ist Bucht ist ein recht einfacher Name für dieses einzigartige und riesige Stück See. Was viele nicht wissen: Es ist der längste Fjord Südeuropas, ein Verbund von vier Meeresbecken, die durch Engen abgesetzt sind. Kotor liegt ganz am Ende, in der letzten dieser Buchten und gibt dem ganzen Ensemble seinen Namen. In weichen Windungen zieht sich die smaragdgrüne Wasserfläche die rund 20 Meilen seit der Adriaküste zwischen Felskegeln dahin. Der Anblick ist atemberaubend: Die Bergwände fallen so schroff in die See, dass zu ihren Füßen wenig Raum bleibt für schmale Strände und die unter dem Gesteinsmassiv kauernden Seefahrersiedlungen. Es ist kaum Platz für die Stadt Kotor, so eingeklemmt liegt sie zwischen dem ruhigen Wasser der Bucht und der schroffen Wand des heiligen Iwan - so heißt der Berg über dem Ort.

Kotor-Stadt ist auf jeden Fall einen Landgang wert. Denn auch diese mittelalterliche Siedlung mit Stadtmauer und Burg wurde 1979 zum Weltkulturerbe erklärt. Die noble Architektur und der Reichtum übertrafen zur venezianischen Zeit alle Küstenorte der Region mit Palästen, Kathedralen und Kirchen, die Zeugen von über zweitausend Jahren Kulturgeschichte sind und Montenegro heute zum angesagtesten Traumziel im Mittelmeer machen.Die Mauerwehr der Stadt zieht sich in verrückten Sprüngen viereinhalb Kilometer lang an ihm hoch, bis auf 260 Meter. Von der Festung, die sich über der Stadt erhebt, hat man einen phantastischen Ausblick auf die Bucht und die Stadt. Der Hafen von Kotor ist nahe der Stadt gelegen und bietet zahlreiche Restaurants, Fachgeschäfte, Versorgungsmöglichkeiten und Nachtleben.

Sehenswerte Seiten

Neben Kotor-Stadt hat die Bucht noch mehr Highlights zu bieten. Beispielsweise liegt gleich am Eingang das entzückende Künstlerstädtchen Herceg Novi. Entlang der Küste gibt es in Bigova weitere sichere Anker- und Anlegemöglichkeiten. Reist man weiter südwärts, so lädt zunächst Budva zum Stop ein. Diese Stadt ist touristisch schon sehr weit erschlossen. Das hat sie ihrer berühmten Altstadt, der denkmalgeschützten, mittelalterlichen Stadtmauer und den schönen Sandstränden zu verdanken. So sind Budva und das benachbarte Becici bekannt für heiße Strandparties. Seit 2014 steigt für drei Tage im Juli das Sea Dance Festival, bei dem 80.000 Besucher zu elektronischer Musik ausgelassen feiern.
Weiter Richtung Süden segelt man an einem ganz beonderen Örtchen vorbei: Sveti Stefan, ein kleines Dorf auf einer vorgelagerten Halbinsel. Sämtliche Gebäude wurde schon vor geraumer Zeit zu exklusiven Gästeunterkünften ausgebaut. Die tollen Bademöglichkeiten sollten sich Segler nicht entgehen lassen. In den charmanten Städtchen Perast und Risan fühlt man sich in der Zeit um 30 Jahre zurückversetzt. Schließlich erreicht man Bar. Die Stadt entwickelt sich zum Yacht-Zentrum mit mehreren Marinas und hat einen bedeutenden Seehafen. Von hier verkehren Fähren nach Bari und Ancona in Italien.

Auf einen Blick

Reiseziel: Montenegro liegt auf dem Balkan an der Adriaküste. Nachbarländer sind Kroatien, Bosnien und Herzegowina, Serbien, Kosovo und Albanien.

Währung: Euro

Zeitzone: MEZ/MESZ +1h

Einreise: Reisepass oder Personalausweis. Die Dokumente müssen bei Einreise noch drei Monate gültig sein.

Klima und Reisezeit: An der Küste Montenegros herrscht mediterranes Klima. Die Badesaison dauert von Mai bis September. Kultururlauber können die Nebensaison im Frühjahr und Herbst nutzen. 

Wind: Das Wetter wird durch die Winde Bora und Jugo bestimmt. Von Oktober bis Mai ist mit diesen Winden zu rechnen. Im Sommer herrscht Maestral - ein lokaler Schönwetter-Wind - vor. Er ist recht angenehm und bringt frische, aber milde Luft an die Küstenstädte.

Mit unserem Partner Dream Yacht Charter bieten wir Ihnen die Möglichkeit, dieses Kleinod meerseitig zu erfahren. Die Basis in Kotor ist nur 8km vom Flughafen Tivat entfernt. Aktuell bietet Drema Yacht Charter  attraktive Rabatte. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage

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Kategorie: Segelyachten, Motorboote