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Spanisches Festland - Verlockende Vielfalt  

Endlose Sandstrände und bizarre Felsen an der Costa Brava

Die Vielfalt eines Segelreviers könnte kaum abwechslungsreicher sein als die der Costa Brava. Von Naturreservaten bis hin zum Pauschaltourismus, von überfüllten Stränden bei Lloret de Mar bis hin zu pittoresken Halbinseln wie Cadaqués, von kilometerlangen Strände bis hin zu kleinen, einsamen Buchten zwischen Felsen, die man nur über den Seeweg erreichen kann, findet sich hier wirklich alles. Die Vielfalt an idyllischen Stränden, abgelegenen Buchten, Landzungen, troubeligen Städten und verschlafenen Fischerdörfchen verleiht dieser Destination ihren charakteristischen Charme und macht sie zu einem beliebten Segelgebiet.

Küste mit vielen Facetten

Ihren zerklüffteten und bizarren Felsmassiven, die vom Wasser aus einen spektakulären Anblick bieten, verdankt die Costa Brava ihren Namen: Die „wilde Küste“. Zwischen den steil zum Meer abfallenden Massiven sind kleine bezaubernde Buchten versteckt. Südlich davon bietet die Costa Brava noch einiges mehr: Flache, feine Sandstrände in schier endlosen Buchten; dazwischen immer wieder kleine Fischerhäfen mit ganz besonderem Charme.

Die etwa 220 km lange Costa Brava erstreckt sich von Portbou an der französischen Grenze bis zur Tordera-Flussmündung bei der Stadt Blanes. Barcelona gehört nicht offiziell zur Costa Brava. Für sportliche Segler ab der Basis in Empuriabrava aber durchaus innerhalb eines Wochentörns erreichbar. Gut 90 Seemeilen trennen den Golf de Roses von der Hauptstadt Kataloniens. Die historische und bunte Stadt war schon seit eh und je eine Hafenstadt. Somit ist die Anreise per Schiff auf jeden Fall die stilvollste.

Vom Golf de Roses gen Norden

Sie lieben die Einsamkeit und suchen Ruhe? Beides erwartet Sie in den Buchten der nördlichen Costa Brava zwischen Montjoi und Portbou an der französischen Grenze. Hier am Fuße der Pyrenäen finden Sie zahlreiche Buchten - “Calas” -, die zwischen den Riffen versteckt sind. Die meisten sind nur von der Seeseite aus zu erreichen. Die Landschaft ist herber und rauer als im Süden, was den individuellen Reiz ausmacht. So wie an der Cala Futaner und Cala Bramant. Hier wechseln sich Felsen und Dünen miteinander ab; im Hintergrund stechen die Weinberge von Colera hervor.

Gleich um die Ecke von Empuriabrava, wo sich die Basis unseres Partners Dream Yacht Charter befindet, liegt das bekannte Naturreservate Cabo de Creus.

Genießer sollten einen Strand auf keinen Fall verpassen: Cap Ras. An der Kiesbucht Platja Garbet bei Colera wartet ganz unverhofft das ausgezeichnete Restaurant Garbet auf Gourmets. Köstliche Paellas und Fischgerichte können Sie gleich neben dem Strand genießen.

Falls es Ihnen auf dem Wasser zu einsam wird, lohnt sich ein Besuch der Stadt Cadaquès - auch Perle der Costa Brava genannt. Das wunderschöne Örtchen an einer tief eingeschnittenen Bucht in den Ausläufern der Pyrenäen verzaubert mit seinen kleinen Gassen und abgelegenen Mini-Buchten jeden Besucher. Das Ortsbild überrascht mit seiner Einheitlichkeit: Alle Häuser und die Kirche sind weiß gestrichen. Der Ort hat keinen Hafen, es liegen jedoch zahlreiche Bojen aus, die praktischerweise nach Bootslängen beschriftet sind. Im Ort gibt es Geschäfte, sowie Supermärkte und Restaurants. 

Auf der anderen Seite des Parc Natural del Cap de Creus liegt El Port de Selva, ein kleiner Küstenort mit 980 Einwohnern. Zahlreiche kulturhistorische Sehenswürdigkeiten, wie z.B. die Reste der Siedlung Santa Creu de Rodes, die romanische Einsiedelei Santa Helena, die Burgruine Sant Salvador de Verdera oder das Benediktinerkloster Sant Pere de Rodes, laden zum kurzweiligen Besuch ein.

Gen Süden - Kurs auf Barcelona

Oder segeln Sie nach Süden in Richtung Barcelona. Hier wird ein ganz anderes Bild geboten. Schier endlos lange, weiße Sandstrände. Durch die hervorragende Versorgungslage, die etliche Häfen bieten, können Sie sorglos lossegeln. Auch die zahlreichen wunderschönen Badebuchten sind zum Übernachten geeignet, sind doch viele mit Bojen ausgestattet.
Auf dem Weg nach Barcelona laden Sie zahlreiche Spots zum Verweilen ein:

Platja de Sant Pere Pescador
Mit 6,3 Kilometern zählt dieser feinsandige Küstenstreifen zu den längsten Stränden der Costa Brava: Der Abschnitt bei Sant Pere Pescador. Einsam ist es hier nicht, denn der Spot ist sowohl bei Wassersportlern als auch bei Campern sehr beliebt. Dennoch ist ausreichend Platz für die unzähligen Wassersportler – Surfer, Segler, Kayak- oder Katamaranfahrer, die sich hier tummeln - geboten. Die gute Infrastruktur sorgt dafür, dass den unverbauten Strand Surfschulen und Bootsverleihstellen sowie diverse hervorragende Campingplätze säumen.

Platja de l’Illa Roja
Der rotbraune Felsen, der unmittelbar vor dem strahlend gelben Kiesstrand zwischen Pals und Sa Riera aus dem Wasser ragt ist eigentlich keine wirkliche Insel. Dennoch hat er dem Strand seinen Namen gegeben: „Strand der roten Insel“. Einen imposanten Anblick bietet er allemal. Er lässt den Betrachter an ein prähistorisches Ungeheuer, an dem sich die türkisblauen Wellen brechen, denken. Obwohl er nur einen kurzen Fußweg von der kilometerlangen Platja de Pals entfernt liegt, rückt die Zivilisation in weite Ferne – deshalb darf man hier auch die Hüllen fallen lassen.

Platja Portitxol
Gleich neben den griechischen und römischen Ausgrabungsstätten von Empúries liegt zwischen Sant Martí d’Empúries und L’Escala die Platja Portitxol. Wo vor 2600 Jahren die Griechen erstmals das iberische Festland betraten und eine Siedlung samt Agora, Tempeln und Palästen bauten, verbreitet sich immer noch antikes Flair. Für einen Badestopp mit Kindern empfiehlt sich dort ein Tretboot zu mieten.

Cala Canyelles
Den überfüllten und lauten Strand von Lloret de Mar können Sie getrost auslassen. Machen Sie stattdessen einen Abstecher an die ein Stück weiter nördlich gelegene berückende Cala Canyelles. Um das türkisblaue Wasser spannt sich ein etwa 500 Meter langer Streifen aus grobkörnigem, goldgelbem Sand, der von schattigen Pinien eingerahmt wird und sogar eine nette kleine Bar bietet. Gleich nebenan können Sie in einem kleinen Yachthafen vor Anker gehen.

Cala del Senyor Ramon
Diese naturbelassene, unverbaute Bucht zwischen Tossa de Mar und Sant Feliu de Guíxols liegt vor der schützenden Wand der Steilküste. Sie ist ein langer Streifen mit grobkörnigem, ockerfarbenem Sand und glasklarem Wasser, der vor allem bei Nudisten beliebt ist. Statt mondänem Strandleben findet man hier eben Naturbelassenheit pur.

Schöne Abwechslung

Um sich einmal die Beine an Land zu vertreten und gleichzeitig, Kultur und Bewohner kennen zu lernen, bieten sich entlang der Südroute einige Möglichkeiten.

Palamós liegt an einer Ebene am Fuße des Küstengebirges Massís de les Gavarres. Als zweitgrößter Fischereihafen Kataloniens – nach Roses – wird Palamós auch heute noch durch die Fischerei geprägt. 3.000 Menschen leben hier direkt oder indirekt vom Fischfang.

Tossa de Mar ist ein vielbesuchtes katalanisches Seebad. Drei Badebuchten und eine attraktive Uferpromenade prägen den Badetourismus. Die Stadt hat mit ihrem historischem Altstadtkern und der Festung aber weitaus mehr zu bieten. Tossa de Mar ist aufgeteilt in eine Altstadt - Vila Vella - und eine „Neustadt“ - die Vila Nova, die aber auch historische Straßenzüge und Gebäude umfasst. Die dem Denkmalschutz unterliegende Altstadtliegt innerhalb der mittelalterlichen Stadtummauerung mit Wehrtürmen - die Neustadt außerhalb. In beiden Stadtteilen laden zahlreiche Sehenswürdigkeiten zu Besichtigungen ein. Oder Sie lassen sich einfach durch die Stadt treiben und genießen das historische Flair.

Sant Feliu de Guíxols ist eine Stadt mit einem reichen kulturellen, historischen und architektonischen Erbe. Der Name Sant Feliu geht zurück auf den Heiligen Felix von Afrika, Legionär im Heer des Maximian, der einer Legende nach 304 in Lodi zusammen mit Nabor den Märtyrertod erlitt. Der Zusatz de Guíxols stammt von den Hügeln, auf denen sich die antike Vorläufer-Siedlung befand. Das Stadtbild ist geprägt von der typischen Bauweise einer katalanischen Hafenstadt, die sich mit zeitgenössischer Architektur vermischt. Zahlreiche Gebäude wurden saniert und restauriert. Es gibt zwei kleinere Ramblas, Antoni Vidal und del Portalet, von denen kleinere Gassen abzweigen. Auf den Ramblas findet man einige Geschäfte, darunter kleine Souvenir- und Touristenshops, aber auch Tabakläden oder Supermärkte. 

Auf einen Blick

Reiseziel: Die Costa Brava (Katalanisch und Spanisch für „wilde Küste“) ist der nordöstlichste Küstenstreifen an der spanischenMittelmeerküste in der autonomen Region Katalonien. 

Währung: Euro

Zeitzone: MEZ/MESZ 

Anreise: Die Basis in Empuriabrava im Golf de Roses ist 15 Minuten von der TGV Station in Figueres-Vilafant, 45 Minuten vom Flughafen Girona, 1 Stunde und 45 Minuten vom Flughafen Barcelona und 50 Minuten von Perpignan entfernt. 

Klima und Reisezeit: Hauptreisezeit an der Costa Brava ist der Sommer. Vor allem in den spanischen Schulferien von Juni bis September sind die Küstenstädte voll mit Touristen und es wird schwierig ein einsames Plätzchen zu finden. Da bietet sich die nördliche Richttung eher an.

Der nordwestliche Tramontana-Wind ist in den Sommermonaten sehr zurückhaltend, so dass Unerfahrenere oder Familien zu dieser Zeit bedenkenlos segeln können. Im Frühjahr und Herbst ist deutlich weniger los. Es können allerdings Windstärke bis zu acht Beaufort auftreten, was große seglerische Herausforderungen in sich birgt. Die besten Segelzeiten sind April bis Juni oder September bis Oktober. Im Winter haben etliche Restaurants, Hotels und Tourismusstätten der kleineren Städte geschlossen.

Wind: Durch den meist graden Küstenverlauf, die kaum vorhandenen Untiefen und die wenigen vorgelagerten Inseln ist das Segelrevier recht einfach zu besegeln. In Küstennähe sind einige Unter- und Überwasserfelsen zu beachten. Doch grundsätzlich ist die terrestrischen Navigation an der Costa Brava erste Wahl. Im Herbst und Frühjahr muss mit verstärktem Tramontana-Wind gerechnet werden, dann ist beispielsweise der Cap de Creus schwer zu passieren. Die Wassertemperatur von durchschnittlich 24°C im Sommer laden zum Badeurlaub ein.

Mit unserem Partner Dream Yacht Charter bieten wir Ihnen die Möglichkeit, diesen vielseitigen Küstenabschnitt zu ersegeln. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.

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Kategorie: Segelyachten, Motorboote