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Wir haben Antworten.

Die Antworten auf die häufigsten Fragen rund um eine Yachtcharter haben wir Ihnen aus unserer Praxis hier zusammengetragen. Nach wie vor sind wir für alle Fragen persönlich für Sie da. Wir haben sicher eine Antwort für Sie.

Nach dem Sturm: Karibik/British Virgin Islands im Dez. 2017

  • Welches Gebiet bzw. Inseln sind konkret betroffen?Open or Close

    Die Hurrikans Irma und Maria haben vor allem die nördliche Karibik schwer getroffen. Im Dezember 2017 lautet die Bestandsaufnahme wie folgt:

    • Die blau-umrandeten Gebiete können mit Vorsicht und Einschränkungen aufgesucht werden.
    • In den grün-markirten Destinationen sind die Aufbauarbeiten bereits gut vorangeschritten und es kann mit guter Vorbereitung und Planung hier wieder gechartert werden.
    • In den rot gekennzeichneten Spots sind die Beschädigungen noch vorherrschend und eine Reise hierhin nicht ratsam.
  • Wie ist der allgemeine Status?Open or Close

    Der Fortschritt ist im Dezember 2017 auf den British Virgin Islands bereits deutlich erkennbar. Den größten Schrecken haben die Chartergäste mit Ankunft auf der Insel und an der Basis bereits hinter sich, wo noch viel unentsorgter Bruch ersichtlich ist. Die Aufräumarbeiten in den Marinas sind in vollem Gange. Doch kommt es aufgrund verschiedener Besitzverhältnisse, Hilfstrupps und Versicherungsunternehmen immer wieder zu Verzögerungen.

    Die Straßenverhältnisse auf Tortola lassen noch zu wünschen übrig. Es ist ratsam für den Transfer einige Extra-Zeit einzuplanen.

    Die Versorgung in Road Town kann reibungslos erfolgen: Die großen Supermärkte (RiteWay, Cash & Carry, One Mart, Bobby’s) und Geschäfte (TICO, Caribbean Cellars) sind sehr gut bestückt. Das gilt sowohl für frische Waren, als auch Importgüter und Sonderzubehör. Details in der Frage "Lebensmittel und Trinkwasser".

    Für die Bezahlung gilt: Cash is King! Hiervon sollten Sie ausreichend bei sich führen. Zudem gilt: Flexibel bleiben. Starre Planungen können zu Ungemach führen. Dem Rat vor Ort kann man in der Regel wohl vertrauen.

    Ambiente und Natureindrücke: Die Inseln sind inzwischen überwiegend satt grün, Büsche, Blumen sind zurück und die nach den Hurrikans braune salzverbrannte Landschaft ist vollkommen verschwunden. Wer die BVIs von früher kennt, wird an einigen Stellen die Palmen vermissen. Einigerorts blieben sie erhalten und treiben wieder aus den noch etwas kahlen Stämmen aus. Viele der unbebauten Buchten und Strände der umliegenden Inseln sind einladend mit kristallklarem Wasser und nahezu menschenleer.

  • Wie ist die Situation in den Ankerplätze? Sind die Betonnung, Moorings und Bojen in Takt und überprüft?Open or Close

    (Stand Dezember 2017)

    Einige Navigationstonnen haben die Hurrikans fortgerissen und es konnten nocht nicht alle wieder ersetzt werden. Somit ist Vorsicht und Voraussicht in engeren Passagen sowie in Landnähe ratsam.

    Die Mooringbojen sind in großer Zahl noch vorhanden, aber noch nicht alle überprüft. Hier und da fehlt auch die Festmacheröse. Manche der Moorings und Bojen sind aufgrund der langen Liegezeit zwar stark bewachsen, aber sonst in gutem Zustand. Zur Sicherheit sollten die Taue bei einem Schnorchelgang inspiziert werden, um sicher zu gehen, dass keine Beschädigung vorliegt.

    Manche Crews berichteten, dass ein paar Ankerplätze tiefer andere wiederum flacher sind als vor den Hurrikans in den Karten verzeichnet. Die Unterschiede sind aber nicht gravierend. Darüber hinaus hat sich hier und da der Untergrund verändert: War er vormals weich mit zuverlässig gutem Halt, so gibt es in einigen Buchten aufgrund verhärteten Untergrunds manchmal Schwierigkeiten beim Ankern.​ Zuweilen dauerte es auch länger den Anker aufzunehmen, da Äste und Treibgut sich darin verfangen.

    Unser Rat: Bei guten Lichtverhältnissen und unbedingt mit Ausguck ankern, um eine ideale Stelle zu erwischen. 

    Eindrücke unseres Entdeckertörns 
    Wir haben keine problematischen Hindernisse unter und im Wasser gefunden. In den Marinas und Einfahrten muss man teilweise vorsichtig navigieren. Schnorchelausflüge bestätigten: Die Unterwasserwelt offenbar gut erhalten (Wrack der Rhone/Unterwasserpark, The Indians etc.).
    Die Buchten und Strände, sowie das Wasser waren sauber (White Bay Jost v. Dyke, White Bay Guana Island, Sandy Cay/Sandy Spit, Peter Island Deadmen’s Bay, The Bight Norman Island usw.)

    Einen aktuellen Status zu Anker- und Mooring-Plätzen gibt der BVI Traveller.

  • Sind Lebensmittelversorgung und Trinkwasser gewährleistet?Open or Close

    Die Versorgung mit Lebensmitteln ist inzwischen - nach wenigen Monaten im Dezember 2017 - sehr gut gewährleistet. Zwar sind die Supermärkte nicht ständig allerorts geöffnet, dafür aber erstaunlich gut bestückt. Die Frischwasserversorgung ist noch nicht überall möglich. Mit guter, vorausschaudener Planung wird man unterwegs kaum etwas missen. Wer auf Nummer sicher gehen will, chartert ein Schiff mit Watermaker. Generell ist aber auch jetzt schon jede Charteryacht geeignet. Die Beratung zur Törnplanung ist bei uns selbstverständlich enthalten.

    Status im Dezember:

    • Supermärkte in Road Town (u.a. Riteway, in kurzer Entfernung zu den Liegeplätzen) sind offen und gut bestückt
    • die kleineren Supermärkte von Maya Cove Richtung Airport ebenfalls.
    • In Trellis Bay ist der kleine Supermarkt geöffnet, aber teuer.
    • Auf Anegada haben kleine Läden geöffnet.
    • Auf Virgin Gorda bietet der Supermarkt oberhalb der Marina vor Leverick Bay frisches Gemüse und Obst.
    • Spanish Town Marina: Supermarkt am Hafen ist zerstört, aber etwas weiter südlich gibt es einen Riteway und einen lokalen Supermarkt, der u.a. eine sehr gute Fischauswahl hat.

    Noch keine Versorgung hatten wir im Dezember 2017 in Soper’s Hole, auf Jost von Dyke und Cane Garden Bay.

  • Gibt es in den Marinas Diesel, Strom und Eis?Open or Close

    Die aktuellen Versorgungsmöglichkeiten mit Strom, Diesel, Wasser und Eis ändern sich fortlaufend.
    Hier gibt die Seite BVI Traveller einen guten Überblick zum den Status in den Marinas auf den betroffenen Inseln Tortola, Virgin Gorda und Jost van Dyke.

    Wenn Sie keine Überraschungen erleben möchten, so chartern Sie ein Schiff mit Solarpanel/ Generator zur Stromerzeugung, einen Watermaker für Frischwasser und befüllen Kanister mit einem Dieselbevorrat.

    An folgenden Standorten ist Stand Dezember 2017 die Versorgung gewährleistet:

    Tortula

    • Marina Nanny Cay: Wasser, Strom und Diesel, auch für nicht dort liegende Yachten.
    • Marina von MOORINGS/SUNSAIL in Road Town: Wasser, Strom und Diesel
    • Maya Cove - an der von Basis Dream Yacht Charter - hat Wasser. Diese Marina anzulaufen ist noch nicht empfehlenwert, da noch etliche Schiffe geborgen werden müssen. 
      TIPP: Den schönen Ankerplatz vor der Marina aufsuchen und mit dem Beiboot in die Marina fahren. Virgin Gorda Yacht Harbor Marina

    Virgin Gorda

     

    • Virgin Gorda Yacht Harbor Marina: Fuel, water, and ice are available.
    • YCCS Marina: Nur Diesel. Kein Wasser, kein Eis.

    Jost Van Dyke

    • Great Harbor: Nur Diesel. Kein Wasser, kein Eis..
    • Little Harbour Marina: Wasser, Strom und Diesel ab vorauss. 15. Dezember.
  • Gibt es bereits wieder Restaurants, Bars & Unterhaltung?Open or Close

    Uns ist bewusst: Viele reisen in die Karibik, um an der Lebensfreude und Ausgelassenheit der Menschen dort teilzuhaben und das Nightlife zu genießen. Crews, die gerne in Marinas liegen und Entertainment wünschen, sollten noch ein wenig warten.
    Allerdings ist Trübsal keine Alternative, wie die reglmäßig stattfindenden Partys von BVI Strong belegen.

    Konsequenterweise wird am Aufbau von Restaurants und Bars fleißig gearbeitet. Auch gibt es (Stand Dezember 2017) Teileröffnung und Provisorien. Aber alles mit Herzlichkeit und Lebensfreude gespickt. Schließlich ist dies nach wie vor eine Haupteinnahmequelle für die Einheimischen. 

    Die Situation bezüglich wieder eröffneter Restaurants und Bars entwickelt sich rasant und überholt sich täglich neu. Gern stehen wir für Rückfragen zur Verfügung. Bei Übernahme der Yacht vor Ort erhalten Sie an der Basis den tagesaktuellen Status.

    Auf einem guten aktuellen Stand ist der BVI Traveller.

  • Ab wann können die BVIs wieder besegelt werden?Open or Close

    Guten Gewissens können wir schon im Dezember 2017 sagen: Ab sofort.

    Crews, die häufig abends in einer Marina liegen möchten, Parties und Entertainment suchen, würden wir empfehlen, noch einige Zeit zu warten oder auf andere karibische Destinationen auszuweichen.

    Aber: Crews, die die Natur lieben, gern in Buchten liegen und das Segeln durch eine wenig überlaufende, grüne, buchtenreiche Inselwelt genießen möchten, können wir zu unserer eigenen Überraschung die BVIs bereits ab sofort empfehlen. Mehr noch: Es ist aktuell sogar ein Geheimtipp! Man wird wohl nicht wieder mit nur 1-2 Schiffen allein in Buchten wie The Bight, vor Sandy Cay oder Sandy Spit liegen.
    Dazu kommt der positive besonders persönliche Kontakt mit Einheimischen, die sich über die ersten Touristen sehr freuen und ausgesprochen aufgeschlossen und hilfsbereit sind.
    Bestimmte Ankerplätze, Marinas etc. sollten noch nicht angelaufen werden. Die ausführliche Beratung zu Ihrer Törnplanung ist bei uns selbstverständlich enthalten.

  • Sind die Charterstützpunkte geöffnet und gibt es Schiffe vor Ort?Open or Close

    Ja.
    Wir sind froh mitteilen zu können, dass unsere Partner DREAM YACHT CHARTER sowie THE MOORINGS/SUNSAIL den Betrieb bereits jetzt, im Dezember 2017, wieder voll aufgenommen haben. Monohulls und Katamarane warten auf Buchungen. 

    DREAM YACHT CHARTER hat an den Stützpunkten auf Antigua (St. Martin), St. Vincent, Grenada und BVIs insgesamt 31 Monohulls und Katamarane verfügbar.

    THE MOORINGS/SUNSAIL hat an den Stützpunkten auf Tortola, Grenada, St. Lucia und Antigua (St. Martin) 39 Monohulls und Katamarane wieder einsatzbereit. Innerhalb von nur 3 Monaten wurde der Stützpunkt von Tortola nahezu komplett neu aufgebaut.

    Das Glück im Unglück: Etliche Schiffe sind neuwertig oder ganz neu und somit im besten oder gar jungfräulichem Zustand.

  • Wie ist es um die Sicherheit bestellt?Open or Close

    Unmittelbar nach den Hurrikans gab es allerorts Plünderungen, nicht nur in der Karibik. Zum heutigen (Dezember 2017) Stand läßt sich jedoch sagen, dass das Kriminalitätsrisiko nicht höher ist als zuvor.

    Sprich: Reisende sollten sich mit der gewohnten und gebotenen Vorsicht bewegen, grundsätzlich keine teuren Wertgegenstände mit auf den Törn nehmen und schon gar nicht leicht zugänglich liegen lassen.

Charter-Voraussetzungen

  • Welche Führerscheine muss ich für eine Yachtcharter nachweisen?Open or Close

    Für deutsche Staatsbürger ist mindestens der "Amtliche Sportboot-Führerschein See" vorgeschrieben, ansonsten der jeweils entsprechende Schein des Herimatlandes. Zur Führung einer Segelyacht sind als weiterführende Scheine der "Sportküstenschifferschein" (SKS) oder dessen Vorläufer, der "BR-Schein" des Deutschen Seglerverbandes, empfohlen. Manche unserer Partnerfirmen verlangen, insbesondere bei größeren Yachten, diese Scheine oder einen Erfahrungsnachweis.

    Details zur Führerscheinpflicht, aber auch der Erlaubnisfreiheit für Boote unter 15 PS Motorleistung und für reine Segelyachten, enthält die Publikation "Sicherheit auf dem Wasser" des Bundesverkehrsministers - hier der entsprechende Auszug.

    In Kroatien und Deutschland muss zwingend auch ein Funkzeugnis vorgelegt werden.

    In Griechenland benötigt auch der Co-Skipper mindestens einen Binnenschein oder entsprechenden Erfahrungsnachweis.

  • Mein Bootsführerschein ist schon ziemlich alt - gilt er noch?Open or Close

    Erst mal eine gute Nachricht: Die deutschen Sportbootführerscheine und Funkzeugnisse gelten unbefristet und genießen Bestandsschutz. Wer sie also einmal erworben hat, ist damit dauerhaft "versorgt".

    Leider kann es mit sehr alten Führerscheinvordrucken (vor dem Jahr 2000) im Ausland manchmal Probleme geben, wenn sie nicht den Vermerk enthalten, der UNECE-Resolution Nr. 40 zu entsprechen. Deshalb empfiehlt es sich im Zweifelsfall, sie (gegen Kostenerstattung) in die neueste Fassung umzutauschen. Das ist seit 2018 der neue Sportbootführerschein als "Scheckkartenführerschein". Zuständig für Ausstellung und Umtausch sind der Deutsche Segler-Verband (DSV) und der Deutsche Motoryacht-Verband (DMYV).

    Bitte beachten Sie zu diesem Thema auch unser Infoblatt für ältere Bootsführerscheine. 

  • Gelegentlich hört man von Problemen unseren Bootsscheinen in Kroatien - ist da was dran?Open or Close

    Internationaler Usus ist, dass die Scheine des Heimat- bzw. Wohnsitzlandes anerkannt werden. Das gilt auch in Kroatien. Allerdings ist Kroatien eines der wenigen Länder, dessen Führerscheinvorschrift enger gefasst ist, als die Deutsche und die der meisten anderen Länder. Deshalb hat das zuständige Ministerium der Republik Kroatien schon 2009 eine Liste der ausländischen Führerscheine erstellt, die für Schiffe unter kroatischer Flagge - also auch die dort stationierten Charteryachten - anerkannt werden.

    Für Yachten bis 30 GT (Gross Tonnage, siehe unten) und innerhalb der kroatischen Territorialgewässer sind das der deutsche "Sportbootführerschein mit dem Geltungsbereich Seeschifffahrtsstraßen" (bis 2017 "Sportbootführerschein See") oder der Sportküstenschifferschein (SKS), plus Funkzeugnis.

    Für Yachten bis 500 GT und von Kroatien aus grenzüberschreitende Fahrten sind das der Sportseeschifferschein oder Sporthochseeschifferschein, plus Funkzeugnis.

    Die Gross Tonnage (GT), entsprechend dem deutschen Begriff der Bruttoregisterzahl (BRZ), ist das Raummaß für den gesamten, umbauten Schiffsinnenraum und entspricht ungefähr 3 bis 5 m³. Mit der Tonne im Sinne von Schiffsgewicht/Verdrängung hat sie nichts zu tun. Die genaue GT ist nur aus dem Schiffsmessbrief ersichtlich. Über 30 GT liegen lediglich einige sehr voluminöse Fahrtenkatamarane über 44 ft.

    Außerdem ist die in Kroatien strenge Funkzeugnispflicht für den Schiffsführer zu beachten.

     

  • Welchen Nachweis brauche ich für das Chartern einer Motoryacht?Open or Close

    Der "Amtliche Sportboot-Führerschein See" (seit 2018 umbenannt in "Sportbootführerschein mit dem Geltungsbereich Seeschifffahrtsstraßen", sonst keine Änderung, alte Scheine gelten weiter) ist in Deutschland für Yachten ab einer Motorleistung von 15 PS (11,03 kW) vorgeschrieben. International gilt, dass der im Heimatland vorgeschriebene Schein anerkannt wird, aber auch verlangt werden kann, falls im jeweiligen Land eine großzügigere Regelung besteht.  

  • Welche Voraussetzungen gelten für Flottillen?Open or Close

    Auch ohne die ganz große Hochsee-Erfahrung können Sie mit der Flottille auf grosse Fahrt gehen - mit einem Segelboot umgehen sollten Sie aber bereits können und natürlich auch den evtl. vorgeschriebenen Sportboot-Führerschein besitzen. Die Flottille enthält keine Segelausbildung und kann diese auch nicht ersetzen. Das Team der Begleityacht steht Ihnen mit Rat und Tat zur Seite und sorgt für die nötige Sicherheit.  

  • Brauche ich einen Hausboot-Führerschein?Open or Close

    Um ein Hausboot zu führen, brauchen Sie weder Führerschein noch Bootspraxis. Sie werden am Stützpunkt in die Handhabung eingewiesen und erhalten in Ländern mit Führerscheinpflicht ein "Skipper-Patent" für die Dauer Ihres Urlaubs.
    Sonderfall Deutschland: Hier ist für Binnenwasserstraßen der Sportboot-Führerschein Binnen (früher "A-Schein") vorgeschrieben. Auf den meisten für Hausbootfahrer interessanten Gewässern in Mecklenburg und Brandenburg wurde ab dem Jahr 2000 eine partielle Führerscheinfreiheit eingeführt.
    Seit 2004 dürfen alle Boote bis 15 Meter Länge von den Schweriner Gewässern bis Zehdenick (nördlich von Berlin) gefahren werden. Dazu ist ein Charterschein erforderlich, welchen Sie vor Bootsübernahme - Zeitaufwand etwa ein bis zwei Stunden - am Stützpunkt bekommen. Die Müritz und der Plauer See müssen auf direktem Weg, nur entlang der Betonnung und bei einer Windstärke unter 4 Beaufort überquert werden.
    Für die Berliner Gewässer ist auch weiterhin der Sportboot-Führerschein Binnen für alle Boote vorgeschrieben. 

  • Welche Versicherungen benötigen Skipper und Crew?Open or Close

    Alle Yachten sind Haftpflicht- und Kaskoversichert, der Charterkunde muss jedoch eine Kaution hinterlegen. Deren Höhe und die eventuelle Selbstbeteiligung im Schadenfall können der jeweiligen Preisliste entnommen werden. Für das beim Charterkunden verbleibende Restriskio bieten wir Versicherungen an, über die wir Sie gerne ausführlich beraten. Umfangreiche Versicherungsunterlagen und Informationen liegen Ihrem Chartervertrag bei.

    Zum direkten download finden Sie hier die Unterlagen von YACHT-POOL und PANTAENIUS.

    Darüber hinaus empfehlen wir auch das Haftungsrisiko des Skippers, der Crewmitglieder untereinander und einen eventuellen Reiserücktritt oder Abbruch zu versichern. Auch dafür haben wir maßgeschneiderte Angebote.

  • Können Versicherungen auch noch kurzfristig abgeschlossen werden?Open or Close

    Ja, mit Ausnahme der Reiserücktritts-Versicherung, die zeitnah zum Abschluss des Chartervertrages erfolgen muss. 

  • Welche Dokumente brauche ich sonst noch?Open or Close

    Neben dem vorgeschriebenen Führerschein bitten wir unsere Kunden, uns rechtzeitig vor Abreise eine Crewliste mit den persönlichen Daten und Passnummern per eMail oder Fax zuzusenden. Diese Daten leiten wir an die jeweilige Charterbasis weiter. Am Stützpunkt werden Sie gebeten, Ausweispapiere (Pass oder Personalausweis), Bootsführerschein und den Chartervertrag mit Bordpass vorzulegen. Den Bordpass erhalten Sie von uns nach Eingang des kompletten Charterpreises.

    Vor allem in Übersee-Revieren muss der Reisepass noch mindestens 6 Monate gültig sein, teilweise benötigen Sie auch ein Visum oder eine Einreisekarte. Beides hängt sowohl vom Heimatland als auch vom Reiseziel ab, Sie sollten also rechtzeitig die Details klären. Deutsche Staatsbüger finden Informationen dazu auf der Internet-Seite des Auswärtigen Amts.

     

Buchungen

  • Warum gibt es bei Charterwelt keine Online-Buchung?Open or Close

    Weil es keine zentralisierte, weltweit umfassende Charterdatenbank gibt, in der alle Boote erfasst sind. In eine solche Datenbank müssten weltweit alle Stützpunkte und Agenturen die Reservierungen und Buchungen eintragen. 

    Zudem werden alle über uns gecharterten Schiffe von uns regelmäßig begutachtet und die Stützpunkte kontrolliert. Wenn etwas nicht unseren höchsten Qualitätsansprüchen genügt, nehmen wir es nicht in unser Programm.

    Darum befassen wir uns am liebsten von Mensch zu Mensch mit Ihrem Anspruch. Wir gleichen Ihre Anforderungen mit den von uns ausgewählten Schiffen jeder Charterbasis ab. Individuell und sorgfältig.

  • Welche Vorteile bringt mir die Buchung bei charterwelt?Open or Close

    Die Buchung bei charterwelt ist äußerst clever und bequem.

    Hier ein paar komfortable Vorteile:

    • Objektiver und aktueller Überblick über die weltweiten Angebote.
    • Individuelle, handverlesene Vorauswahl der besten und sichersten Charterpartner und Schiffe.
    • Eingehende persönliche Beratung und maßgeschneiderte Buchung nach Ihren Vorstellungen.
    • Vorbereitung der notwendigen Formalitäten.
    • Bestellung und Durchführung zusätzlicher Services  - vom Transfer bis zur Proviantvorbestellung. 
    • Wir unterstützen unsere Kunden, sollte einmal etwas nicht glatt laufen.
    • Absicherung des Reisepreises durch Sicherungsschein.
  • Welche Zusatzleistungen kann ich bei Charterwelt buchen?Open or Close

    Auch für Sonderwünsche sind wir gerne für Sie da. Auf Wunsch bieten wir Ihnen an:

    • Ihre Flüge
    • einen Skipper
    • Proviantvorbestellung
    • alle relevanten Versicherungen (Reiserücktritt, Skipperhaftpflicht, Kautionsversicherung und sonstige)
    • bei weiteren Wünschen beraten wir Sie gerne.

    Sprechen Sie mit uns!

     

Preise & Verträge

  • Kann es Preisschwankungen und Zusatzkosten geben?Open or Close

    Die Preisgestaltung obliegt ausschließlich unseren Partnerfirmen. Wir geben die Originalpreise grundsätzlich ohne Aufschlag an unsere Kunden weiter. 

    Nebenkosten und Extras sind in unseren Preislisten detailliert aufgeführt, da diese je nach Revier, Partnerfirma und Basis variieren können. 

    Über Sonderangebote, Last-Minute- und Lückenpreise informieren wir Sie hier auf unserer Website und beraten Sie gerne persönlich.

  • Sind Vertragsabschlüse und Vertragsbedingungen einheitlich?Open or Close

    Für “Bareboat-Segelyachten”, “Flottillensegler”, “Motoryachten”, “Hausbootfahrer” und “Charter auf Yachten mit Besatzung” gelten unterschiedliche Vertragsbedingungen.

    Wir tätigen als Agentur ausschließlich Geschäfte in fremdem Namen und auf fremde Rechnung. Wir sind berechtigt, für die von uns vertretenen Partnerfirmen Charterverträge zu unterzeichnen und Zahlungen entgegen zu nehmen. So können wir den bestmöglichen Rund-um-Charter-Service für Sie leisten.

    Ihre Zahlungen sind durch den Yacht-Pool-Sicherungsschein abgesichert. 

    Die Reservierung wird für Sie erst mit Vertragsunterschrift bindend und kostenpflichtig.

  • Wird der Gesamtbetrag auf einmal fällig?Open or Close

    Nein. Bei uns zahlen Sie grundsätzlich nur ein Drittel des Charterpreises an. Die Restzahlung ist 6 Wochen vor Reiseantritt fällig.

  • Was ist ein Sicherungsschein?Open or Close

    Der Sicherungsschein sichert Ihre Zahlungen sowohl gegenüber uns als Agentur als auch gegen den Charterveranstalter ab. Bei Buchungsabschluss erhalten Sie diesen selbstverständlich von uns. 

    Der Sicherungsschein: Informationen und Wissenswertes zum Thema Absicherung gegen Zahlungsunfähigkeit von Charterfirmen.

Törnplanung

  • Was muss ich bei der Zusammenstellung der Route beachten?Open or Close

    Generell sollte die Planung Ihren Fähigkeiten und den Neigungen Ihrer Crew entsprechen. Zwischen Sportsegeln und Buchtel-Urlaub liegen Welten. Regelmäßige Information über Wind- und Wetter vor Ort ist unverzichtbar. Eine bewährte Faustregel für die Törnplanung besagt, zwei Drittel der Strecke in der ersten Hälfte der Charterzeit zurück zu legen. Somit ist sicher, dass Sie das Boot pünktlich und ohne Hektik zurück bringen. Sie sollten vor jedem Schlag das Ziel bestimmen und sowohl einen zeitlichen Puffer als auch ein bis zwei Alternativen einplanen.  

  • Gibt es zeitliche Spielräume bei der Bootsübernahme und Rückgabe?Open or Close

    Im laufenden Charterbetrieb während der Hochsaison ist es schwieriger, individuelle Wünsche zu berücksichtigen. In der Nebensaison und an weniger frequentierten Destinationen ist dies leichter möglich. Änderungen sind oft erst kurzfristig zu klären, wenn die Vorgänger- oder Nachfolge-Charter feststeht. Bitte richten Sie sich bei Ihrer Planung grundsätzlich zunächst nach den Angaben in unseren Preislisten.

  • Wie organisiere ich am besten eine reibungslose Ankunft?Open or Close

    Mit uns. Wir organisieren zum Beispiel Ihre Transfers. Details über Einkaufsmöglichkeiten, allgemeine Versorgungslage, Parken sowie nützliche Tipps erhalten Sie mit den Vertragsunterlagen. Ausführliche Hinweise über Wind und Wetter, Routenvorschläge und weitere Informationen zu den Mittelmeer-Revieren geben unsere Skipper-Infos.
    Proviant kann fast überall in Hafennähe oder in der Marina eingekauft werden. Manche Charterfirmen bieten Proviant-Einkauf nach Liste und bringen den Proviant an Bord. Sprechen Sie uns an, wenn Sie einen Service benötigen oder etwas auf dem Herzen haben. 

charterwelt KH+P GmbH

  • Kann ich künftig mein Yachting-Event auch in München buchen?Open or Close

    Unser Büro in München nimmt natürlich jederzeit gerne Ihr Interesse an einer Event-Reise entgegen. Die Buchung und Abwicklung erfolgt aber über das Expertenbüro in Stuttgart, an das wir Sie weiterleiten werden. Der Kontakt für Events und Yachten mit Crew bleibt KH+P yachtcharter:

    Kopp, Holtmann + Partner GmbH
    Ludwigstraße 112
    D 70197 Stuttgart
    Telefon: +49-711-638284
    Telefax: +49-711-6365709
    E-Mail:info@khp-yachtcharter.de

Flüchtlinge im Mittelmeer

  • Können mir auf meinem Mittelmeertörn Flüchtlingsboote begegnen?Open or Close

    Theoretisch ja. Die EU-Grenzschutzagentur Frontex hat für 2015 errechnet, dass sich bis zu einer Million Menschen auf der Flucht befanden. Und es ist kein Ende in Sicht. Die beliebten Routen führen über das Mittelmeer nach Spanien, Italien und Griechenland. Somit besteht die Möglichkeit, dass sie auch auf Urlauber treffen. Hier und da gab es im vergangenen Jahr bereits Berichte von Crews, denen Flüchtlingsboote begegnet sind.

  • Bin ich überhaupt zur Hilfeleistung verpflichtet?Open or Close

    Es gibt Richtlinien der Internationalen Seeschifffahrtskommission (IMO), die die Details der Rettungspflichten und den Umgang mit Personen in Seenot festlegen. Grundsätzlich ist immer Hilfe zu leisten, wenn sich Menschen in Seenot befinden. Allerdings wird auch betont, dass eine Rettung ohne ernste Gefährdung des Schiffes, der Besatzung oder der Fahrgäste zu erfolgen hat.

  • Was ist Seenot?Open or Close

    Seenot bedeutet nicht zwingend Lebensgefahr oder man-over-board. SOLAS - das internationale Übereinkommen zum Schutz menschlichen Lebens auf See - bezeichnet "eine Lage, in der angenommen werden muss, dass eine Person, ein Schiff oder ein anderes Fahrzeug durch eine ernste und unmittelbare Gefahr bedroht ist und sofortiger Hilfe bedarf" als Seenot. Dazu zählen auch Manövrierunfähigkeit, Überlastung mit zu vielen Insassen oder die Unterversorgung mit Nahrung und Trinkwasser.

  • Flüchtlinge in Sicht. Und jetzt?Open or Close

    Wer Flüchtlinge auf dem Meer antrifft, steht vor einem komplexen Problem. Man muss den Menschen helfen ohne sich selbst zu gefährden, aber gleichzeitig den Eindruck vermeiden, in den grausamen und illegalen Menschenschmuggel verwickelt zu sein.
    Oberste Maxime ist daher: professionelle Hilfe herbeirufen.
    Informieren Sie umgehend die lokale Küstenwache oder Seenotleitstellen über das Geschehen. Die professionellen Helfer machen sich unverzüglich auf den Weg und bewahren Sie vor dem Problem, gegebenenfalls mehr Menschen an Bord zu nehmen, als eine durchschnittliche Yacht tragen kann oder Sie versorgen können.
    Zudem beugen Sie damit dem Eindruck vor, an dem Menschenschmuggel beteiligt zu sein.

  • Richtig retten. Die wichtigsten Schritte.Open or Close

    1) Küstenwache (Coastguard) informieren
    Über Funk auf Kanal 16.
    Oder über spezielle Handy-Kurzwahlen (funktionieren nur im jeweiligen nationalen Handynetz).
    Italien = 1530, Griechenland = 108, Türkei = 158.
    Auch hilft das deutsche MRCC in Bremen unter (0049) (0)421/536870 umgehend weiter.
    Letztere Nummer sollte grundsätzlich jeder Skipper ohnehin in seinem Handy gespeichert haben.

    2) Soforthilfe leisten
    Ein Mayday des Seenot-Schiffes bestätigen und weiterleiten. Bei akuter Lebensgefahr müssen gegebenenfalls Menschen auf das eigene Schiff geborgen werden. Aber nur, wenn es unerläßlich ist!
    Einsatzkräfte vor Ort raten dazu, dies erst als allerletztes Mittel anzuwenden, da nicht auszuschließen ist, dass sich kriminelle, bewaffnete Schlepper auf den Booten befinden.

    3) Beistehen und beobachten 
    In der Nähe bleiben, unter Umständen Wasser, Nahrung, Medikamente und Rettungsmittel weiterreichen. Die eigene Yacht für eine eventuell notwendige Rettung vorbereiten (Dinghi, Badeleiter, Leinen usw klar machen).

    4) Dokumentation
    Notizen, Fotos und Videos helfen, Ihre Darstellungen gegenüber Behörden zu belegen. Zudem ist es ratsam, weitere Schiffe zur Hilfe und als Zeugen herbeizurufen.

    5) Kein überhöhtes Risiko eingehen
    Laut internationalem Recht müssen das eigene Schiff, Besatzung und Gäste nicht durch eine Rettung in Gefahr gebracht werden.

    6) Eigenes Anlanden vermeiden
    War die Aufnahme von Menschen an Bord unerläßlich, sollten die Hilfskräfte entscheiden, wohin die Flüchtlinge gebracht werden und von wem. Falls Sie eigenmächtig einen EU-Hafen anlaufen, kann man Sie als Schlepper verdächtigen.

  • Notfallnummern der KüstenwachenOpen or Close

    Die Küstenwache bzw. Coastguard erreichen Sie in den meisten Ländern über Funk auf Kanal 16.
    Sie ist generell auch über eine Telefon-Kurzwahl erreichbar:
    In Italien über die sogenannte "Numero Blue" 1530.
    In Griechenland über die 108.
    In der Türkei über die 158.

    Wichtig:
    Solche Kurzwahl-Nummern funktionieren nur im jeweiligen nationalen Handy-Netz! Im türkisch-griechischen Grenzbereich wählt sich das Mobiltelefon auch schonmal in das stärkere Netz des Nachbarlandes ein und der Notruf wird abgelehnt.

    Bleibt alles erfolglos, am besten das deutsche MRCC in Bremen kontaktieren. Die Leitstelle ist unter (0049) (0)421/536870 rund um die Uhr erreichbar. Sie gibt den Notfall unmittelbar an die nationalen MRCC weiter.

  • Informationen und KontakteOpen or Close

    Die Broschüre des Flüchtlings-Hilfswerks Pro Asyl enthält viele wichtige Tipps zu rechtlichen Fragen und Vorgehensweisen, wenn man auf ein Flüchtlingsboot trifft. Sie enthält eine Liste aller MRCC (Maritim Rescue Coordination Center) und deren Unter-Zentren, die sogenannten JRCC (Joined Rescue Coordination Center = Luftfahrt und Marine) oder den regionalen RSC (Rescue Sub Center).

    Die Broschüre haben wir Ihnen in unserem Servicebereich bereitgestellt. Hier gelangen Sie zum direkten Download.