Kontaktieren Sie uns! 
Büro München: +49 89 829988-0,
Büro Stuttgart: +49 711 638282
oder per Kontaktformular

Der Törn durch die Jahrtausende

 

Segeln in Kroatiens Inselwelt

Im Norden taucht das nicht nur wegen seiner Zweisprachigkeit noch immer von Italien mitgeprägte Istrien als  herzförmige Halbinsel ins kristallklare, tiefblaue Meer der Adria und wird in Gastronomie und Landschaft bereits in einem Atemzug mit den schönsten Regionen der Toskana und der Provence genannt: man denke nur an den Weinanbau und die Trüffeln! In den Hafenstädtchen der Westküste wandelt man auf dem glänzenden Pflaster von Straßenzügen, die sich seit römischer Zeit kaum verändert haben, zu den byzantinischen Mosaiken der Basilika  von Porec, dem alles überragenden venezianischen Campanile von Rovinj und der antiken Arena von Pula – allesamt nur wenige Schritte von der jeweiligen Marina entfernt. Auf der anderen Seite dieser Terra Magica hat sich dagegen das Flair der k.u.k.- Monarchie vor allem in der Architektur und den Hotels damaliger europäischer Elite-Urlaubsorte wie Opatija erhalten. Noch viel weiter zurück in die Tiefen der Geschichte bringt uns die Unterwasser-Archäologie: mit den bisher einzigen im Mittelmeerraum bekannten Dinosaurier-Knochenresten bei Bale ebenso, wie mit der Bronzestatue einer Athletin aus dem vierten vorchristlichen Jahrhundert, die 1999 im Meer bei Losinj gefunden wurde. 

Dalmatien

Yacht Charter Kroatien

Ist die seemännische Herausforderung der Kvarner-Überquerung erst einmal bestanden, heißen die blühenden Blumeninseln wie Ilovik, Silba und Olib den Segler mit kleinen Häfen und Ankerplätzen willkommen in Dalmatien. Erster Höhepunkt dieser nun auch zunehmend vom slawischen Mittelalter geprägten Region ist Zadar, das von Alfred Hitchcock als „Ort mit dem schönsten Sonnenuntergang“ gelobt wurde, mit seinen wunderschönen romanischen Kirchen. Heute ist Zadar, das bereits 1396 Standort der ältesten kroatischen Universität war, ein Zentrum der kulturellen Identität Kroatiens. Der Bug weist weiter nach Süden in den Kornaten-Nationalpark, ein Labyrinth aus Wasser und Stein, von dem gesagt wird, es umfasse so viele Inseln wie das Jahr Tage hat. Vorbei an Sibenik, dessen Renaissance-Kathedrale als schönster Kirchenbau Kroatiens gilt, geht die Fahrt den Krka-Fluss hinauf zum nächsten Nationalpark mit seinen Wasserfällen und mittelalterlichen, katholischen wie orthodoxen, Klöstern. Als im Jahr 305 der römische Kaiser Diokletian – Herrscher über fast die gesamte damals bekannte Welt – einen Standort für seine Sommerresidenz auswählte, entschied er sich für das heutige Split. Die Palastanlage geriet so großzügig, dass in ihren heute noch erkennbaren Mauern später die  gesamte mittelalterliche Stadt Platz fand. Mit etwas Glück findet man genau gegenüber in der ACI-Marina einen Liegeplatz mit „kaiserlichem“ Blick auf den Palast und die ihn umgebende moderne, jugendlich-lebendige Metropole der kroatischen Küste. Der nun folgende Küstenabschnitt ist geprägt von Oliven, von wild   wachsenden  aromatischen  Pflanzen  im Kontrast zum weißen Stein des steil zum Meer  abfallenden  Biokovo-Gebirges,  das die Makarska-Riviera überragt. Davor liegen die großen, grünen Inseln Dalmatiens mit ihrer üppigen Mittelmeer-Vegetation und jahrhundertealten Steinterrassen: Brac, Hvar, Korcula und Mljet, wo man nicht nur den nächsten Nationalpark sondern auch exzellente Restaurants, häufig mit eigener kleiner Steganlage, findet. Vielen einheimischen Küchenchefs gelingt es hervorragend, sowohl die kontinentalen österreich-ungarischen und türkischen Wurzeln wie auch die moderne, maritim-mediterrane Küche durch frische, einheimische Produkte miteinander zu verbinden. Ein Kleinod der Natur ebenso wie der künstlerisch  angehauchten  Gastronomie sind die der Inselhauptstadt Hvar gegenüber liegenden, kleinen Paklenica-Inseln mit der Marina Palmizana und mehreren geschützten Ankerbuchten. Korcula wiederum besticht durch die urbane Atmosphäre seiner Stadtanlage, in der es – ganz in venezianischer Tradition – das Geburtshaus Marco Polos zu sehen gibt, zumindest sofern man der örtlichen Überlieferung Glauben schenken mag.

Perle der Adria: Dubrovnik

Segeltörn Dubrovnik

Fehlen noch ein oder zwei Tagesschläge, um zum absoluten Höhepunkt jedes Kroatien-Törns zu gelangen: nach Dubrovnik, in die vielgerühmte „Perle der Adria“, Star  unter den kroatischen Küstenstädten und weit vorne auf der Liste der schönsten Städte der Welt. George Bernard Shaw fasste es in einem Satz zusammen: „Wer das Paradies auf Erden sucht, der sollte nach Dubrovnik kommen“. Zusammen mit den über sechstausend Kilometern Küstenlinie, den mehr als tausend Inseln des Landes und seiner Geschichte über drei Jahrtausende fand dieses Paradies im Juli 2013 auch politisch zurück nach Europa. Wer nun nicht gleich die Zeit zur Verfügung und die eigene Yacht zur Hand hat, um die gesamte kroatische Adriaküste in einer einzigen Reise abzusegeln, dem steht über die gesamte Strecke, auf eine Vielzahl von Häfen verteilt, die weltweit vermutlich beste und umfangreichste Auswahl an Charteryachten aller Typen und Größen zur Verfügung. Weitere Informationen dazu auf der Revierseite Kroatien.