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Strandurlaub per Segelyacht

 

Tausendmal türkis: Segeln in Sardiniens Süden

Sardinien, die zweitgrößte Insel des Mittelmeeres, gehört seit jeher zu den Top-Urlaubszielen. Doch bezieht sich Sardiniens Berühmtheit auf die zugegebener Maßen faszinierende Schönheit des Nordens: auf die verführerisch türkis-farbene Costa Smeralda, auf den mondänen Charme Porto Cervos und anderer nobler Orte sowie das imposante naturgeschüzte Maddalena-Archipel. Kehrseite des Ruhms sind die Heerscharen an Touristen und Charterurlaubern. Wer auf überfüllte Buchten, ausgebuchte Häfen, überfrachtete Restaurants und Menschenmassen keine Lust hat, der mache sich auf in den Süden Sardiniens.

Strandurlaub per Segelyacht

Yacht chartern Südsardinien

Die wahre Pracht des Südens von Sardinien stellt die Küste dar: Kilometerlange Sandstrände in weiß und rosa und ein Meer, das mit seinem glasklaren Wasser und den unzähligen Türkis-Blau-Tönen an ferne Paradiese wie die Karibik oder die Seychellen erinnert. Im Südwesten, von den reizenden Inseln San Pietro und Sant’Antioco, bis hin nach Costa Rei, an der Südostküste, wechseln sich Strände mit tropischem Flair, karibischen Farben und kulturellen Reichtümern ab. Die Küste im Süden ist weniger schroff als die im Norden Sardiniens. Die vielen, vielen extra-langen Sandstrände sind - bis auf Ausnahmen - auch während der Hochsaison wenig überlaufen. Aber wer zählt schon Landurlauber, wenn man gemütlich für den Badestopp vor Anker liegt und sich dann und wann mit einem Sprung ins smaragdgrüne-blau-türkis-farbene Wasser stürzt. In jeder Bucht werden Sie denken: Hier will ich bleiben. Unser Tipp: Machen Sie sich auf, denn der nächste Liegeplatz wird wieder ein Lieblingsplatz.

Machen Sie sich auf zu einem Strandurlaub per Segelyacht entlang der abwechslungsreich-wilden Küste in einem der letzten einsamen Paradiese des Mittelmeeres: Südsardinien.

Zwei Stützpunkte - alle Möglichkeiten

Von der historischen Haupstatdt Cagliari aus kann der Törn entweder in Richtung Südosten nach Villasimius und Costa Rei starten. Oder in die Gegenrichtung in den Südwesten nach Pula, Chia, Tuerredda und Bruggeru am Beginn der Costa Verde. In beiden Richtungen besteht nicht das geringste Risiko enttäuscht zu werden. Alternativ starten Sie von dem bezaubernden Hafenstädtchen Carloforte aus, dem Yachthafen auf der südwestlich von Sardinien gelegenen Insel San Pietro.

Yacht chartern in Südsardinien
Die Altstadt von Cagliari ist auf jeden Fall einen Landgang wert.

Egal, ob Cagliari oder Carloforte, Sie haben die Wahl: one-way-Törn oder hin- und zurück. Beides bietet sich an, um die ursprüngliche, schöne Küste mit ihren vielen Buchten und zahllosen Stränden zu entdecken und zu genießen. Die Entfernungen zwischen den Stränden und Liegeplätzen sind überschaubar. Im Bummelmodus geht es dahin, und wenn Sie die sportlich-seglerische Herausforderung juckt, müssen Sie einfach nur einige Badebuchten auslassen oder einen Schlag gen Süden und wieder zurück fahren. Viele Häfen gibt es nicht, aber es liegen durchaus Gelegenheiten auf dem Weg, in einem Hafen fest zu machen und in ein Restaurant zum schmackhaften Abendessen einzukehren. Damit aus dem Bummelmodus kein Fastentörn wird, muss die Versorgung und Proviantierung vorab gut geplant und eingekauft sein. Viele der Örtchen auf Sardinien liegen im Landesinneren, da sie früher den Piratenangriffen ausgesetzt waren. Mit etwas Phantasie und Geduld ist auch hier ein Einkauf möglich: Vom Strand ins Taxi, ins Örtchen, in den Supermarkt und zurück. Am besten noch mit einem kleinen Stop in der örtlichen Bar. Ein kleiner Landausflug bietet immer eine schöne Gelegenheit Menschen und Mentalitäten kennen zu lernen. Beides hier sehr herzlich, hilfsbereit und vor allem: gelassen.

An einigen Stränden gibt es kleine Restaurants, doch haben sie nicht jeden Abend geöffnet. Manche schließen, sobald der letzte Landurlauber den Weg zurück ins Hotel oder Ferienhaus angetreten hat. Dann sind Sie meist allein in der Bucht. Nur Zikaden durchbrechen die Stille, es duftet intensiv nach Myrte und Aleppokiefern und der Alltag ist Lichtjahre entfernt. Entschleunigung at its best.

Carloforte

Segelurlaub Südsardinien Carloforte Yachtcharter

Wenn Sie in Carloforte starten, denken Sie zunächst, Sie haben sich in der Region geirrt. Die Häuser mit ihren bunten Fassaden wähnen den Besucher in Ligurien. Was auch nicht ganz falsch ist. Die Einwohner dieser Insel stammen ursprünglich von der nahe Genua gelegenen Insel Tabarca. Als dort im 18. Jahrhundert die Lebensumstände existenzbedrohend wurden, nahmen sie das Angebot des Königs von Sardiniens-Piemont Karl Emmanuell II an, auf die unbewohnte Insel San Pietro überzusiedeln. Aus Dankbarkeit benannten sie ihren Hauptort nach dem König: Karl der Starke - Carloforte. Nun ist das ganze noch nicht so lange her und da die Zeit auf dieser Insel ein wenig langsamer als sonst auf der Welt zu vergehen mag, sind die Einwohner immer noch Tabarkini - und keine Sarden! Dem Besucher kann es nur recht sein, denn hier dominiert neben der ligurischen Architektur zudem die tabarkinische Küche: Fisch und Meeresfrüchte werden in geschmacklicher Vollendung serviert. Zusammen mit dem Vermentino sorgen sie dafür, dass sich jeder sofort in dieses Fleckchen Erde verliebt und am liebsten für immer bleiben will. Wenn es Ihre Zeit erlaubt, bummeln Sie durch die schmalen Gassen, genießen bei einem Cappucchino den fröhlichen Anblick der Häuserfassaden und stimmen sich auf einen herrlich italienischen und vor allem entspannten Urlaub ein.
Bei der Ein- und Ausfahrt zur und aus der Marina bitte gut aufpassen. Sie ist ein wenig eng und führt an der Untiefe Secca dei Marni vorbei. Herrscht Mistral entsteht im Canal di San Pietro eine hohe Kreuzdünung.

Der Westen Südsardiniens

Yachtcharter Südsardinien Porto Pino Dünen
Von der Isola di San Pietro segelt man in einer entspannten Tagesetappe an die felsige und sehr eindrucksvolle Westküste Sardiniens in Richtung Bruggere. Hinter dem langen Strand von Funtanamare liegen die erhabenen Klippen von Nebida, wo auch Porto Flavia malerisch eingebettet liegt. Hier befand sich einst der Zugang zu den Kohlebergwerken, die noch bis ins frühe 20. Jahrhundert bearbeitet wurden. Lohnenswert ist es bis zum Pan di Zucchero – Zuckerhut - weiter zu segeln. Dort den Anker auf den tiefen, sandigen Boden schmeißen und anschließend mit dem Dinghy durch diese Ansammlung von Klippen fahren. Über Nacht liegen Sie - perfekt vor dem nordwestlichen Wind geschützt - sicher im lauschigen Fjord der Cala Domestica.
 
Obwohl die Insel Sant'Antioco unter Seglern nicht so bekannt ist wie San Pietro mit seinem malerischen Carloforte, ist sie zweifelsohne einen Besuch wert. Liegeplätze zum Verweilen gibt es reichlich. Besipielsweise können Sie in Porto Romano anlegen. Wenn das Wetter gut und passend ist, bieten sich für einen Badestopp die kleinen Inseln Vitello, La Vacca und del Toro im Süden an. In entgegengesetzter Richtung, an der nördlichen Spitze von Sant'Antioco, befindet sich die Stadt Calasetta mit einem kleinen aber gut ausgerüsteten Yachthafen. Da Sant'Antioco mit der Südküste Sardiniens durch eine Landenge verbunden ist, müssen Sie an deren Westküste entlang segeln, um die Insel zu verlassen. Haben Sie das Capo Sperone am südlichsten Punkt erreicht, nehmen Sie direkt Kurs auf die Westküste Südsardiniens und zu einem absoluten Highlight der Region: den Dünen von Porto Pino.
 

Die Dünen von Porto Pino

Yachtcharter Südsardinien Porto Pino Dünen
Charakteristisch für den Strand von Porto Pino ist sein feinster, weißer Sand. Zum Schutz des Kanals wird er durch eine künstliche Felsgruppe in zwei Teile geteilt, die nur zu bestimmten Jahreszeiten geöffnet wird. Porto Pino ist für seine Dünen berühmt, die höchsten und weitläufigsten Dünen Sardiniens. Aber das ist noch nicht alles. Die für den Mittelmeerraum typische Macchia und ein kleiner Wald aus Aleppo-Kieferbäumen umrahmen dieses zauberhafte Fleckechen Erden. Im übrigen gelten die Aleppo-Kieferbäumen, der Legende nach als das von den Phöniziern zum Bau von Schiffen bevorzugte Holz. Dieser Ort verzaubert nicht nur das Auge, auch die Nase wird vom Duft, den Macchia und Aleppobäumen berauscht sein. So ist es wenig überraschend, dass diese eindrucksvolle Landschaft auch zahlreiche Badegäste anzieht. Der Strand verfügt über ein großes Serviceangebot zu dem auch Cafés und Restaurants gehören. Außerdem können Sonnenschirme, Liegen und Tretboote gemietet werden und bieten Ihnen tagsüber buntes Treiben, dass Sie von Ihrer Yacht aus beobachten können. Der vom Wind verwöhnte Strand ist ein Mekka für Surfer, aber auch Schnorchler kommen hier ebenso auf ihre Kosten wie Freunde der Unterwasserjagd. In diesem Meeresabschnitt kann man häufig auch Zackenbarsche und Zahnbrassen fürs Abendessen fangen. Es lohnt sich absolut, auch nachts in Porto Pino auf einer Tiefe von 4-6 m vor Anker zu bleiben, um den Blick auf die von Aleppo-Pinien gekrönten Dünen zu genießen.
 
Yachtcharter Südsardinien Porto Zafferano

Nach Rundung der Untiefe von Cala Piombo segeln Sie das letzte Stück Westküste entlang zum Capo Teulada. Zwischen diesem Kap und dem Capo Malfatano liegt ein Militärgebiet, in dem im Winter häufig Militärübungen stattfinden. Achtung: In diesem Sperrgebiet zwischen Capo Teulada, Isolo Rosso und dem Punta Pinetto sind keine Landgänge erlaubt! Umso besser, wenn Sie mit dem Schiff unterwegs sind. Sie erreichen Gebiete, die von der Landseite gar nicht zugänglich sind. Denn es ist zeitweise durchaus möglich im unberührten, kristallklaren, türkisblauen Meer zu baden. Exklusiver Lieblingsplatz ist Porto Zafferano. Er wird auch Cala Zafferani genannt und ist ein herrlicher Strand, der allerdings auch Bestandteil des militärischen Schießübungsplatzes ist. Daher ist er nur über das Meer und nur im Juli und August zu erreichen (ohne dort zu landen). Wahrscheinlich haben Sie niemals einen so schönen Sandstrand wie Porto Zafferano gesehen: Einen ausladenden Bogen aus rein weißem, feinen und sehr weichem Sand durchsetzt mit zarten rosa Reflexen an der Strandlinie, denn hier werden die Muschelfragmente angeschwemmt. Am Rande wird er von Dünen voller Ginster geschützt. Das Meer ist hier außergewöhnlich durchsichtig. Das Wasser ist bis weit ins Meer hinaus sehr flach, man sieht die niedrigen Felsen auf dem Grund sehr gut. Das Farbenspiel aus unendliche Nuancen von Smaragdgrün bis Türkis ist einzigartig und faszinierend. Im neuen, gut ausgestatteten Yachthafen in Teulada im Golf von Teulada können Sie wieder festen Boden betreten und gegebenenfalls die Vorräte auffüllen. Die Stadt Teulada liegt 6 km von der Marina entfernt. Zu den den angebotenen Dienstleistungen der Marina gehört auch ein Privattransfer zu dem in den Bergen gelegenen Landgut Matteu enthalten. Von dort aus hat man einen herrlichen Blick auf den Golf und kann sich mit einem köstliches Abendessen mit typischen Produkten und regionalen Speisen verwöhnen lassen.

Yachtcharter Südsardinien Spiaggia di Tuerredda
Spiaggia di Tuerredda - Traumstrand - tagsüber Touristenmagnet - abends einsames Idyll
Setzen Sie Ihren Törn gen Osten fort und holen Sie tief Luft. Denn es wartet gleich das erste Highlight auf Sie: die Spiaggia di Tuerredda. Ein karibisch anmutender Strand, umgeben von Grün, mit der vorgelagerten Insel Tuerredda. Hier finden Sie eine ideale Lage zum Ankern und zum Übernachten und mit reichlich Ausblick. Denn im Sommer liegen die Touristen dicht an dicht unter Sonnenschirmen auf ihren Liegen, es herrscht buntes Treiben der Badegäste. Dass es hier etwas touristischer zugeht, hat durchaus Vorteile, denn es gibt eine Bar, die einen Strandbesuch wert ist. Für das Abendessen ist das Ristorante Poseidon mit seiner exzellenten Küche sehr zu empfehlen. Um sicher zu gehen, dass Sie nicht vor verschlossener Tür stehen, rufen Sie einige Tage im Voraus an und erkundigen sich nach den Öffnungstagen - und zeiten.
Yachtcharter Südsardinien Spiaggia Su Giudeu Baia Chia
Von Tuerreda aus umrunden Sie weiter östlich das beeindruckende Capo di Spartivento. Das imposante Vorgebirge schützt die gesamte Bucht vor Wind. spartivento heißt "Windspaltung". In der Cala Cipolla ankern Sie auf 4m bestens über Nacht. Gleich östlich um die Ecke steht schon der nächste Hotspot an: Die Baia Chia ist mit ihren berühmten Sanddünen ein Sommerparadies mit Sonne und Entspannung, ein winterliches Eden für alle Fans des Windsurfsports. Verlassen und strahlend stehen die Dünen in scharfem Kontrast zum türkisblauen Meer und dem tiefgrünen Wacholder. Es ist wohl der atemberaubendste und unberührte Teil der Südküste mit einem weiteren besuchenswerten Strand: Die Spiaggia Su Giudeu gehört ebenfalls zu den schönsten Stränden des ganzen Mittelmeers. Wenn Sie das unfassbar kristallklare Wasser, den feinsten, weissen Sand und am Rande die bis zu 20m hohen Dünen übersäht mit uralten Ginsterbüschen sehen, wissen Sie warum. Die Kitesurfer, die sich hier austoben bieten ein beeindruckendes Schauspiel. Zudem gibt es Strandbars, an denen abends oft richtig Party gemacht wird, mit DJ und allem was dazu gehört. Von der Cala Cipolla können Sie zu Fuß an den Strandabschnitt spazieren. Alternativ ist es möglich, den Anker ostseits in der Cala Morto zu werfen oder an der Westseite der vorgelagerten Isola Su Giudeu.

Die archäologische Siedlung Nora bei Pula

Wenn Sie sich von der Baia Chai losreißen können und weiter Richtung Pula segeln, werden Sie nicht lange traurig sein. Umrahmt von hohen Bergen verzaubert Sie der Strand von Santa Margherita in Pula mit seinem weißen Sand und der romantischen Lagune. Pula (nicht verwechseln mit dem kroatischen Pula) mit seinen belebten Plätzen ist einen Landgang wert. Zudem bietet das künstlerischen Erbe des archäologischen Gebietes von Nora, das in einem traumhaft schönen Naturgebiet liegt, Ihnen die Gelegenheit die Zivilisationen der Vergangenheit zu betrachten und zu entdecken. Nora war zunächst eine phönizische, dann eine punisch-römische Siedlung. Sie liegt in der natürlichen Biegung des Pula-Strandes und ist mit dem Dinghy erreichbar. Beim Landgang durch die antiken Straßen kann man die unterirdische Kanalisation, einen Tempel der Tanit sowie hübsche Mosaike in einigen Villen bewundern. Für die Übernachtung vor Anker bietet die Westseite der Landzunge Capo di Pula guten Schutzt bei Nordost- bis Südwestlichen Winden. Allerdings sollten man abseits der Felsen und des Seegrases frei auf gut 4m ankern. Bei Süd- bis Südwestwinden ankert man im Norden der Landzunge. Aber Vorsicht: Hier befinden sich auch Unterwasserruinen. Die Nordwestecke ist auf jeden Fall sicherer und an Land gibt es sogar ein Restaurant und ein Bar.

Cagliari

Segeln Südsardinien Yachtcharter Cagliari

Die Großstadt Cagliari gilt als das Herz von Sardinien. Bei Besuchern ist Cagliari vor allem aufgrund seiner geschichtsträchtigen Sehenswürdigkeiten, seiner malerischen Hafenanlage und seiner ruhigen, gepflegten Strände beliebt. Das Highlight der Stadt ist die historische Altstadt, die auch unter dem Namen Castello bekannt ist. Darüber hinaus besitzt Cagliari viele ruhige Strandabschnitte, die einheimische wie Touristen gern zu erholsamen Stunden am Meer nutzen. Prunkvolle Sakralbauten prägen das Stadtbild, darunter vor allem der eindrucksvolle Dom, das Wahrzeichen von Cagliari. Malerische alte Stadtviertel mit Blick auf das Meer, Einkaufsstraßen und Panoramaterrassen, wie die Bastion Santa Croce, wo Sie bei rotglühendem Sonnenuntergang einen romantischen Abende verbringen können.
Cagliari ist die wichtigste und einwohnerreichste Stadt der Insel. Auch ist es das Tor nach Sardinien und Angelpunkt für Kreuzschiffe im Mittelmeerraum. Die vier historischen Stadtviertel - Castello, Villanove, Marina und Stampace - bewahren Zeugnisse seiner jahrtausendealten Geschichte, von der Urgeschichte bis zur Dynastie der Savoyer. Das Schlossviertel Castello erhebt sich am höchsten Hügel der Stadt. Es ist geprägt durch seine antiken Bastionen und malerische Gässchen, die von Adelsresidenzen gesäumt sind. Heute ist das Castello ein Anziehungspunkt für lebhaftes Treiben. Nur wenige Schritte von der Altstadt entfernt liegt das Amphitheater, eines der wichtigsten römischen Zeugnisse Sardiniens. Besonders sehenswert ist der Botanische Garten , eine Grünoase mitten in der Stadt. Außerhalb der Innenstadt ziehen Sie die Burg San Michele und die größte phönizisch-punische Nekropole des Mittelmeers Tuvixeddu (6.-3. Jh. v.Chr.) in ihren Bann.

Cagliaris Haus-Strände

Gleich vor links Cagliari´s Haustür liegt der Poetto mit den Stränden Spiaggia di Frutti d’Oro bei La Maddalena und der Spiaggia del Poetto Quartu Sant’Elena. Dieser Abschnitt mit wunderbar weichem Sandstrand erstreckt sich über 8 km und wird von einem Geh- und einem Radweg gesäumt. Er ist ideal, um bei An- oder Abreise einen Badestopp einzulegen, bevor es weiter gen Westen geht oder die Heimatmarina wieder angelaufen werden muss. Der Stadtstrand Poetto ist auch Anziehungspunkt in den Nachtstunden, wenn er sich von seiner pulsierenden Glamourseite zeigt.
Östlich von Cagliari liegt die Cala Regina mit einem hervorragenden Meeresgrund zum Schnorcheln, einer atemberaubenden Landschaft mit wilder Natur und einem noch intakten Wachturm. Über Land ist dies Stückchen Eden nur schwer zu erreichen. Mit dem Schiff dafür umso einfacher, was den Stopp umso exklusiver macht. 

Für das Wochenende fahren die Hauptstädter meist noch ein Stück weiter nach Osten, um sich in ihrem Häuschen am Strand zu erholen. Die Küstenregion der Gemeinden Maracalagonis und Sinnai gehören zu den beliebtesten Zielen der Einwohner von Cagliari. Hier stehen recht imposante Villen. Die Stadt Torre delle Stelle erhebt sich im südöstlich von der Hauptstadt auf einem Vorgebirge. Die beiden paradiesischen schmalen Sandstrände - Genn'e Mari und Cann'e Sisa - sind zum Verweilen geradezu prädestiniert. Ankern Sie bei mäßigen Tiefen und tauchen Sie ein in ein türkis-blaues Meer mit tausenden Schattierungen. Nachts ist das Vorgebirge beleuchtet und bietet eine großartige Aussicht vom Wasser aus.

Der Osten Südsardiniens

Yachtcharter Südsardinien Mari Pintau
Wenn Sie von Cagliari gen Osten zu den Highlights Villasmius und Costa Rei aufbrechen, kommen Sie an der wunderschönen Bucht Mari Pintau vorbei, die Sie nicht verachten sollten. Sie besticht durch sandigen Boden, kristallklares Wasser sowie lebendige Farbtöne und Kontraste, die sie aussehen lassen wie ein Gemälde. Und daher der Name: "Pintau" heißt im sardischen Dialekt "Gemälde". Mit einem Dinghy könne Sie am Kieselstrand (Schlappen nicht vergessen) anlanden und es sich an der Bar gut gehen lassen. Das Capitana-Gebiet - hier liegt auch die Marina Capitana - zeichnet sich durch kleine und wunderschöne Strände von durchschnittlich zehn Meter Länge aus.
Der Abschnitt um die Spiaggia di Solanas mit seinem weißen grobkörnigen Sand ist bei Surfern sehr beliebt. Und ähnlich wie im Abschnitt der Baia Chia gibt es hier landseits jeden nur erdenklichen Komfort mit Sonnenschirmen und -liegen, Bar und Restaurants. Das Vanity Beach liegt perfekt direkt am Strand. Es lohnt sich allerdings auch, weiter in das Örtchen hineinzufahren, um in einem der Restaurants zu Abend zu essen.

Villasimius

Der Blick von einem der Türme aus, der über den Küstenstreifen von Villasimius wacht, wird Sie überwältigen: ein langer Strand, weiß mit zarten Goldtönen und feinstem, weichem Sand, eingebettet zwischen dem türkisfarbenen Meer und der Lagune von Notteri, wo die rosa Flamingos beheimatet sind. Spätestens jetzt wird es Zeit, wieder tief Luft zu holen, denn es wartet das nächste Highlight, dass Ihnen den Atem verschlagen wird. Gegenüber von La Pelosa, an der südöstlichen Spitze, liegt Porto Giunco. Sie werden sich fühlen wie im Traum.

Yachtcharter Südsardinien Villasimius

Porto Giunco ist nicht ein, sondern DAS Paradies. Ein von der Natur selbst geschaffenes Kunstwerk, das mit seinen klarsten und türkisfarbenen Meer so manchen Werbespot inspiriert hat. Der Sand ist weiße und aufgrund des vom Meer abgetragenen Granit teils rosafarbenen. Der Duft von Eukalyptus und mediterraner Vegetation beherrscht diese vom Wind natürlich geschützte Bucht. ‘Giunco’ ist die kostbarste Perle der herrlichen, 86 Quadratmeter großen Meeresschutzgebiets von Capo Carbonara. Als Wächter über die Bucht thront der imposante, neun Meter hohe Turm von Porto Giunco, der von den Spaniern gegen Piratenangriffe vom Meer errichtet wurde. Sie sollten ihn auf jeden Fall besteigen und sich von oben ansehen, in welch einzigartig-schönem Fleckchen Erde Sie gelandet sind. Die Unterwasserwelt ist nicht weniger beeindruckend: Granitzinnen und bunte Gräben, übersät von gelben See-Anemonen und roten Gorgonien. Hier finden sich Wracks und Relikte aus allen Epochen, die Gezeiten und Untiefen zum Opfer gefallen sind.

Im Norden wird der Giunco von der Landzunge Porto Luna begrenzt, die ihn von einer weiteren Perle trennt: von der Punta Molentis, einer reizenden, typisch bogenförmigen und von bis zu 15m hohen Felsen umrahmte Bucht. Der Name kommt von "Su Molenti" - der Esel - mit dem man den Granit dieser Zone abtransportierte.

Costa Rei

An der Ostseite Sardiniens - noch ein kleines Stück nördlich von der Punta Molentis - befindet sich die wunderschöne Costa Rei. Dieser weitläufige Küstenabschnitt ist mit seinen fast zehn Kilometer Länge wahrlich königlich und ein weiteres Highlight Südsardiniens. Hier finden Sie gleich mehrere feinsandige Traumstrände vor, die zusammen ein echtes Paradies ergeben. Der gesamte Küstenabschnitt erstreckt sich zwischen Capo Ferrato im Norden bis hin zur Punta di San Giusto. Sogar in der Hauptsaison ist es aufgrund der Weitläufigkeit niemals überfüllt. Bei aller Ruhe ist die Costa Rei keinesfalls verschlafen.

Yachtcharter Südsardinien Costa Rei Segelurlaub

Am Abend werden die Strände munter. Partys mit karibischem Flair, Motorbootfahren und Trampolinspringen am Strand sind typisch. Tagsüber reiten Surfbegeisterte über die herrlichen Wellen des glasklaren Wassers und Taucher unternehmen aufregende Ausflüge. Für Tauchanfänger bietet die Costa Rei qualifizierten Unterricht und schon bald können Neulinge die wunderschöne Küste auch unterhalb der Wasserlinie erkunden. Zum Ankern bietet sich die Cala Pira an. Eine kleine Bucht, eingerahmt von Dünen, die mit duftendem Wacholder bedeckt sind. Dieser Ort wird durch den kargen Umriss des Turms „Torre Aragonese“, der das kristallklare Meer dominiert, noch bezaubernder.

Costa Rei ist zugleich ein Touristenort, der schon aufgrund der beeindruckenden Anreise den Landgang wert ist. Das Städtchen liegt an einer Panoramastraße, die dem Auge eine ununterbrochene Abfolge von zauberhaften Ausblicken schenkt. Will man nach Costa Rei gelangen, fährt man durch eine der prägendsten Regionen Sardiniens: Den Sarrabus. Die Schönheit dieses Territoriums wird durch das Profil des Gebirgskomplexes der „Sette Fratelli“, der den Park dominiert, noch hervorgehoben.

Häfen und Versorgungsmöglichkeiten

Während in den klassischen Segelrevieren des Mittelmeeres die Saison ja bereits ab April losgeht, läuft der Betrieb im Süden Sardiniens erst ab Mitte Mai an. Vorher sind viele Restaurants und Bars außerhalb Cagliaris und Carlofortes noch geschlossen. Wer also komplett auf Selbstversorger-Kurs ist und am liebsten gar niemandem begegnen will, kommt Anfang Mai. Um in die kleinen Gassen, Cafés und Bars abzutauchen und auch mal an der Strandbar in der Bucht einen Ombra zu trinken, sollte man ab Ende Mai ablegen. Häfen und Marinas sind rar im Süden, aber natürlich vorhanden. Mit guter Planung kommen Sie problemlos durch, finden guten Schutz, falls notwendig. Oder genießen einfach mal einen Abend mit Landgang und köstlichem Essen in einem der schnuckeligen Restaurants.

Yachtcharter Südsardinien Segeltörn
Marina Villasimius - Marina im Nordwesten von Capo Carbonara

Carloforte - Isola San Pietro
Die Einfahrt zur Marina ist ein wenig eng und führt an der Untiefe Secca dei Marni entllang. Vorsicht beim Einfahren. Achtung: Im Canal di San Pietro entsteht bei Mistral eine hohe Kreuzdünung. Gute Restaurants an der Hafenpromenade und zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten in der Stadt.

Porto Touristica di buggere - Westküste Sardinien

Portoscuso - Typisch sardisches Örtchen mit einem schönen Hafen.

Porto Sant'Antioco - An der nördlichen Spitze von Sant'Antioco
In der Stadt Calasetta befindet sich der kleine, aber gut ausgerüstete Yachthafen.

Porto Teulada - Yachthafen in Teulada im Golf von Teulada
Die Stadt Teulada liegt 6 km von der Marina entfernt. In den angebotenen Dienstleistungen der Marina ist auch ein Privattransfer zum Landgut Matteu enthalten

Porto Malfatano - eine Alternative zum Porto Teulada. Unbedingt auf auf einige flache Strecken achten.

Als Alternative bietet sich der kleine Privathafen Cala Verde an; allerdings hat er einen maximalen Tiefgang von nur 1,80 m. Die Einfahrt in die Cala Verde Marina ist durch gefallene Wellenbrecher sehr eng gewordenen; hier kann vor der auflandigen Winde eine kurze hackige See entstehen.

Cagliari - Marina Portus Karalis
Im Hafen von Cagliari gelegen und nur wenige Schritte vom Stadtzentrum und Sehenswürdigkeiten entfernt. ervorragende Einkaufsmöglichkeiten, sehr gute Restaurants, Trattorien und Pizzerias sind in der Stadt vorhanden. Zwei große Docks machen es zum einzigen Yachthafen, der Yachten und Superyachten mit einer Länge von bis zu 90 m für insgesamt 118 Liegeplätze aufnehmen kann.

Marina de Capitana - Neuer Yachthafen auf halbem Weg zwischen Villasimius und Cagliari.
Die Marina di Capitana bietet guten Rundumschutz. Alle Marina-Serviceleistungen sind verfügbar. Wassertiefe 3 m. Ein Supermarkt befindet sich in der Nähe (ca. 300 m), Restaurant, Pizzeria und Bar sind vorhanden.

Marina Villasimius - Marina im Nordwesten von Capo Carbonara im Naturschutzgebiet
Die Marina Villasimius bietet guten Rundumschutz. In der Marina gibt es reichlich Plätze für Gastanlieger. Allerdings kommen am Wochenende viele einheimische Boote von Cagliari herüber. Anlegen nach Anweisung. Wassertiefe 1 bis 6 m. für Yachten bis 25 m. Wasser-und Strom an allen Liegeplätzen, Sanitäranlagen mit Duschen sind vorhanden. Es gibt ein Supermarkt in der Marina. Restaurant und Bar sind im Sommer geöffnet.

Auf einen Blick

Segelrevier Südsardinien Revierbeschreibung

Reiseziel: Südsardinien

Währung: Euro

Zeitzone: MEZ/MESZ

Anreise: Der Flughafen von Cagliari wird von den großen deutschen Flughäfen direkt angeflogen.

Stützpunkte: Ab Cagliari oder ab Carloforte auf San Pietro. Auf Anfrage one-ways zwischen den Stützpunkten möglich.

Klima und Reisezeit: Mediterranes Klima. In der Hochsaison Juli und August ist sehr heiß. Die Saison beginnt ab Mitte Mai. Yachtcharter in der Vorsaison möglich, jedoch sind etliche Bars und Restaurants noch geschlossen. Segeln bis in den Oktober hinein unter sommerlichen Bedingungen möglich. In der Nachsaison verstärkt Selbstversorgung, da die Restaurants wieder schließen.

Wind: In den Sommermonaten sind die Windverhältnisse gemäßigt. Tagsüber herrscht zu dieser Zeit oft der Maestrale, ein idealer thermischer Segelwind und für Sardinien sehr typisch, der am Abend nachlässt. In der Vor- und Nachsaison muss mit Mistral, Scirocco und Libeccio einhergehend mit teilweise anspruchsvollen Bedingungen gerechnet werden. Der Mistral kommt aus dem Rhonetal, also aus West und Nordwest und trifft in Sturmstärke die Westküste Sardiniens. Kommt besonders in der Vor- und Nachsaison, aber auch im Sommer ist man nie ganz sicher. Er ist gut vorhersehbar und man kann rechtzeitig einen Hafen anlaufen. Der Scirocco weht warm und feucht aus SE bis S, mit dem generell dichte Wolken und Regen einhergehen. Bei Sturmstärke baut sich zudem rasch ein hoher Seegang auf. Dann muss Schutz im Hafen aufgesucht werden. Der Libeccio ist das Vorderseitenwetter eines durchziehenden Tiefs. Im Sommer recht selten, in der Vor- und Nachsaison kann er an der West- und Südküste sehr gefährlich werden. Windrichtung Südwest bis West.

Fernweh? Dagegen haben wir was.

Die einfachen Routen mit kurzen Distanzen ist sehr attraktiv für Segler, die echte Naturliebhaber sind. Diese wildeste Küste von Sardinien wird empfohlen für diejenigen, die einen ruhigen Segelurlaub planen: Übernachtungen vor Anker, morgens und abends ausgiebig schwimmen und der Genuss von gutem Essen. Damit Sie Ihre ideale Route (und gute Alternativen), Ihr passendes Schiff und die optimale Törnvorbereitung erhalten, stehen wir Ihnen bei Schiffsauswahl und Törnberatung gern zur Seite. Kontaktieren Sie uns - auch mit einer Rückrufbitte.

Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.

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Kategorie: Segelyachten, Motorboote