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Yachtcharter und Corona

  geschrieben von Kerstin Neubauer

Endlich wieder segeln! Wir zeigen wo und wie.

Die vergangenen Monate waren geprägt von Verunsicherung, Verschiebungen, Umbuchungen und geplatzten Urlaubsträumen. Nun wurde seitens der Bundesregierung für die meisten europäischen Länder die Reisewarnung aufgehoben. Mit Beginn der Urlaubszeit wird von steigenden Fallzahlen in manchen Ländern berichtet. Ihre Yachtcharter ist dadurch in der Regel nicht gefährdet.

Yachtcharter nach Ende Reisewarnung
Das Ende der Reisewarnung bringt endlich den ersehnten Chartertörn. Wir beraten Sie, wo Sie endlich wieder auslaufen können.


Für Sie als Charterkunden gilt nach wie vor, dass Sie nun wieder uneingeschränkt und ohne zu befürchtende Quarantänemaßnahmen in die Länder reisen können, die das Auswärtige Amt nicht mit einer Reisewarnung belegt hat. Das sind in Europa alle. Einzelne Länder können weiterhin Einreisen beschränken oder eine Quarantäne bei Einreise vorsehen. Für Finnland, Norwegen und Schweden verzögert sich aus diesen Gründen die Aufhebung der Reisewarnung. Von Reisen nach Großbritannien und Irland wird abgeraten. So weit, so gut. Dennoch bleiben viele Detailfragen zu einzelnen Ländern und Destinationen offen. Wir versuchen, Antworten zu geben. Aufgrund der hohen Diversität und Schnelllebigkeit von Informationen, können wir eine allgemeine und langfristige Angabe nicht zusichern.

Was wir Ihnen zusichern ist, dass alles daran setzen, eine Antwort auf Ihre Fragen zu Ihrer Segelreise zu finden und Ihnen bei der Buchung des für Sie passenden Törns kompetent zur Seite zu stehen. Rufen Sie uns einfach an.

Steigende Fallzahlen was nun?

Die Sommerferien haben in einigen Bundesländern bereits begonnen und die beliebten Ziele des Mittelmeerraums freuen sich über die Touristen. Gleichzeitig gibt es Meldungen über "gestiegene Fallzahlen" und "erhöhtes Risiko". Wie reagieren? Unser Rat: Als erstes genau hinschauen, wo der Infektionsherd liegt und wie die genaue Sachlage ist. Auch wenn eine Feier von Jugendlichen in Zadar zu verstärkten Infektionen geführt hat, heißt das für Sie, dass Sie Ihre Yachtcharter beispielsweise ab Split ohne Bedenken antreten können. Pauschalisierungen sind an dieser Stelle falsch. Neben der Seite des Auswärtige Amts ist auch auch die Liste der sogenannten Risikogebiete nach der Einschätzung des Robert Koch-Instituts von Relevanz, da die meisten Bundesländer nach der Rückreise eine 14-tägige Quarantäne anordnen oder man belegt durch einen Test, dass man negativ ist. Bevor Sie jetzt hektisch die Liste durchforsten: Die beliebten Mittelmeerdestinationen stehen nicht auf dieser Liste. Dies zeigt auch die aktuelle Grafik des Auswärtigen Amtes.

Yachtcharter in Europa während Corona
Reisebedingungen in Europa zum 22.06.2020. Quelle: Auswärtiges Amt

Aktuelle Situation

Die Aufhebung der Reisewarnung seitens der Bundesregierung ist die eine Hälfte, die einen Urlaub in Ausland wieder ermöglicht. Die andere Hälfte sind die Bestimmungen, die es im jeweilige Zielland gibt. Über das Auswärtige Amt erhalten Sie den jeweils aktuellen Stand zu Ihrem Reiseziel.

Ein weiterer wichtiger Aspekt sind die Buchungsbedingungen. Hier sind die Vercharterer insgesamt sehr flexibel geworden. Das ist auch schon de einzige pauschale Aussage, die wir treffen können. Darum unser Rat: Sprechen Sie mit uns. Wir stehen in ständigem Austausch mit unseren Partnern und finden für alle unsere Kunden, die aktuell eine Yacht chartern möchten, zufriedenstellende Vereinbarungen. Diese sind von Fall zu Fall unterschiedlich. So gibt es beispielsweise:

  • flexiblere Vertragsgestaltungen
  • Kulanzregelungen für Umbuchungen hinsichtlich Reisezeit und / oder Destination
  • geringere und flexiblere Anzahlungen
  • Rabatte und Sonderleistungen

Ein einheitliches Handling gibt es nicht. Das kann bei der Diversität an Partnern, Ländern und Reisearten gar nicht gewährleistet werden.

Wir erklären Ihnen, was für Sie möglich ist und sorgen dafür, dass Sie zu fairen Bedingungen buchen.

 <<< Bitte beachten Sie: Aufgrund der aktuellen Entwicklungen kann sich die Informationslage immer wieder ändern. Der aktuelle Stand entspricht dem aktuellen Zeitstempel. >>>

Yachtcharter-Destinationen - Was gilt wo?

Der Teufel steckt ja bekanntlich immer im Detail. Darum empfehlen wir Ihnen, sich vor Ihrer Abreise exakt über die aktuellen Vorgaben in Ihrem Zielland zu erkunden. Ein nützliches Tool stellt die Europäische Union selbst auf der Webseite von Re-open EU zur Verfügung. Mit dieser interaktiven Plattform erhalten Sie die Informationen, die Sie benötigen, um Ihre Reisen und Ihren Urlaub in Europa mit Rücksicht auf Ihre Gesundheit sicher zu planen. Die Informationen werden häufig aktualisiert und stehen Ihnen in 24 Sprachen zur Verfügung.

Das Auswärtige Amt hat für Sie die nötigen Informationen für eine sichere und möglichst reibungslose Auslandsreise in einer Reise-App zusammengefasst. Besonderes Feature: Sie können sich „Ihre“ Reiseländer auf eine Pinnwand setzen und erhalten sofort eine Push-Nachricht vom Auswärtigen Amt, wenn sich bei den Reise- und Sicherheitshinweisen etwas ändert.

  • Kroatien - ReisehinweisOpen or Close

    Kroatien erlaubt Bundesbürgern die Einreise ohne Nachweis von Gründen. Bisher mussten Reisende an der Grenze die Buchung einer Unterkunft oder die Bestätigung für einen Immobilien- oder Bootsbesitz in Kroatien vorlegen. Die Lockerung betrifft auch die Bürger neun weiterer EU-Staaten, darunter Österreich. Reisende müssen an der Grenze lediglich erklären, wo sie sich aufhalten werden und wie sie erreichbar sind. Damit sollen sie gefunden werden können, wenn es in ihrer Umgebung neue Corona-Infektionen gibt. Auf Ihrer Charteryacht besteht dabei nur ein geringes Risiko. Um längere Wartezeiten zu vermeiden, können sich Urlauber ein Formblatt von der Webseite entercroatia.mup.hr herunterladen.

    Zu den kursierenden Meldungen über "gestiegene Fallzahlen" und "erhöhtes Infektionsrisiko" hat der Reiserechtsexperte Paul Degott vom Deutschen Anwaltverein sich gegenüber tagesschau.de sehr klar geäußert: "Nimmt das Infektionsgeschehen vor allem in den Ballungsräumen wie Zagreb oder Slawonien zu, heißt das nicht, dass ein Urlaub hier per se nicht mehr möglich ist", sagt der Reiserechtsexperte Degott. "Wenn jemand kurz vor Reiseantritt bemerkt, dass in einem Land die Infektionszahlen wieder stark ansteigen, muss das nicht zwingend ein außerordentlicher Kündigungsgrund sein. Wenn in Zagreb die Zahlen hoch gehen, aber an der kilometerweit entfernten Küste nicht, sei das kein Grund, den Urlaub nicht anzutreten. Es reicht nämlich nicht ein dumpfes Angstgefühl in der Magengrube. "Reisende sollten sich daher mit ihrem Reiseveranstalter in Verbindung setzen, um genau für seine Region eine Einschätzung zu bekommen. Diese Informationspflicht haben die", so Degott. (Quelle: tagesschau.de - 09.07.2020)

  • Griechenland - ReisehinweisOpen or Close

    Touristen und Reisende aus 29 Staaten dürfen jetzt wieder ohne Quarantänepflicht nach Griechenland reisen - darunter auch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Einreisen sind seit dem 01. Juli wieder möglich. Reisende müssen spätestens 24 Stunden vor Abreise nach Griechenland ein Online-Formular („Passenger Locator Form“) ausfüllen. Nach erfolgter Anmeldung erhalten Reisende eine Bestätigung. Der bei Einreise vorzuzeigende QR-Code soll in der Regel am Tag der Einreise automatisiert um 00:10 Uhr per Email zugesandt werden. Der zugewiesene QR-Code muss bei Einreise vorgezeigt werden.  Mit stichprobenartigen Tests ist dennoch weiterhin zu rechnen. Der reguläre Fährverkehr zu den Inseln hat den Betrieb wieder aufgenommen, allerdings mit begrenzter Passagierzahl - um den vorgeschriebenen Sicherheitsabstand wahren zu können. Auch Restaurants und Bars dürfen wieder öffnen - auch mit entsprechendem Mindestabstand.

  • Italien - ReisehinweisOpen or Close

    In Italien herrscht wieder weitgehende Reisefreiheit. Die Grenzen sind für Urlauber aus den anderen 26 EU-Ländern wieder geöffnet und die 14-tägige Quarantäne besteht nicht mehr. Da einige Destinationen in Italien gut per PKW zu erreichen sind, läuft auch die Yachtcharter allmählich wieder an. Es gelten weiter Gesundheitsregeln, die meist strenger als in Deutschland sind. So müssen beispielsweise an Flughäfen und an anderen öffentlichen Orten Reisende mit Fieber-Scannern rechnen. In Restaurants gelten spezielle Abstands- und Hygienevorschriften. Nach unseren Informationen dürfen Mitglieder verschiedener Haushalte gemeinsam an einem Tisch sitzen. Atemschutzmasken sollte man stets dabei haben.

    WICHTIG: Italien-Urlauber können sich zwar auf dem Hinweg in Österreich einen Zwischenstopp mit Übernachtung gönnen, auf dem Rückweg aber nur unter bestimmten Bedingungen. Die Einreise aus Italien ist nur möglich, wenn ein Gesundheitszeugnis mit Test, das nicht älter als vier Tage ist, vorgelegt werden kann. 

  • Frankreich - ReisehinweisOpen or Close

    Frankreichs Grenze ist wieder ohne Einschränkungen offen für Reisende aus Deutschland und einer Yachtcharter an der Cote d´Azur oder in Korsika wieder möglich. In weiten Teilen des Landes sind Restaurants und Cafés geöffnet. Auch Falle Strände sind zugänglich. 

  • Spanien - ReisehinweisOpen or Close

    Seit dem 21. Juni ist das Einreiseverbot nach Spanie aufgehoben. Einige Region sind derzeit abgeriegelt, da sich hier die Infektionszahlen erhöht haben. Yachtcharterdestinationen sind bis auf Katalonien nicht betroffen. Auch Mallorca ist wieder offen. Seit 1. Juli 2020 müssen Flugreisende nach einer Resolution der spanischen Regierung grundsätzlich ein Formular im Spain Travel Health-Portal zur Gesundheitskontrolle ausfüllen, das einen QR-Code erzeugt, der bei Einreise vorgelegt werden muss. Die Registrierung kann frühestens 48 Stunden vor beabsichtigter Einreise erfolgen. Dies kann auch über die kostenfreie SpTH-App erfolgen. Bis zum 31. Juli 2020 kann auch weiterhin ein Formular in Papierform bei Einreise ausgefüllt werden.

    Darüber hinaus gilt auf Mallorca wie in Katalonien eine verschärfte Maskenpflicht. Es muss nun in jedem Fall eine Maske getragen werden - drinnen wie draußen. Und wer das nicht tut, riskiert ein Bußgeld von 100 Euro. Ausnahmen gibt es allerdings schon: Wer Sport treiben möchte, kann das ohne Mund-Nasen-Schutz machen. Und auch an den Stränden muss - im Gegensatz zur Strandpromenade - keine Maske getragen werden. Auf Ihrer Charteryacht können Sie getrost auf die Maske verzichten, aber bitte beim Landgang dran denken.

  • Dänemark- ReisehinweisOpen or Close

    Dänemark erlaubt die Einreise für Urlauber aus Deutschland, Norwegen und Island. Reisewillige aus anderen Ländern müssen noch bis Ende des Sommers warten, bis sie Dänemark besuchen dürfen. Die Beschränkung eines Unterkunftsnachweises besteht offiziell noch. D.h. dass Sie für die Einreise einen Unterkunftsnachweis für mindestens sechs aufeinanderfolgende Nächte brauchen. Die Buchung einer Charteryacht gilt gleichermaßen als Unterkunftsnachweis. Einwohner aus Schleswig-Holstein dürfen ohne triftigen Grund wieder nach Dänemark. Allen Einreisenden soll ein Corona-Test angeboten werden, dieser ist aber keine Pflicht.Andersrum können Grenzbeamte Personen mit Krankheitsanzeichen die Einreise verweigern. 

    Der Abstecher innerhalb der Ostsee von Deutschland in die Dänische Südsee ist grundsätzlich problemlos. Chartergäste, die von Deutschland nach Dänemark fahre werden dort ohne Bürokratie empfangen.

  • Niederlande - ReisehinweisOpen or Close

    Einreisebeschränkungen für Deutsche gab es in den Niederlanden auch in der Corona-Krise nie. Einige Einschränkungen gelten dennoch: So sollen Urlaubsunterkünfte unbedingt vorab reserviert werden, heißt es in den amtlichen Mitteilungen für ausländische Touristen. Ihre Charteryacht ist ohnehin im Voraus gebucht, so dass dieses Kriterium erfüllt ist. In Restaurants, Cafés, Strandpavillons und Kneipen dürfen sich jeweils maximal 30 Gäste aufhalten- allerdings auch nur die, die reserviert haben. Ab Juli sind werden bis zu 100 Gäste erlaubt sein.

  • Schweden - ReisewarnungOpen or Close

    Die schwedischen Grenzen sind für Deutsche nicht geschlossen - das Einreiseverbot gilt nur für Länder außerhalb der EU und der Europäischen Freihandelszone. Es fliegen nur wenige Maschinen aus Deutschland nach Stockholm oder Göteborg. Die Fährverbindungen etwa von Kiel, Rostock oder Travemünde bestehen weiterhin. Wer mit dem Auto oder Zug über Dänemark gen Norden reisen möchte, der sollte auch die dänischen Regelungen im Blick behalten: Auf der Webseite der dänischen Polizei heißt es dazu derzeit, dass eine Reise nach Schweden etwa für Menschen mit ständigem Wohnsitz in Deutschland als "anerkennenswerter Zweck" für eine Erlaubnis zur Durchreise in Dänemark gilt.

    Das Auswärtige Amt in Deutschland weist darauf hin, dass Schweden derzeit die "Pandemiekriterien" nicht erfülle. Die Reisewarnung für das EU-Land bleibt daher bestehen.

  • Karibik, Thailand, Malediven, Seychellen - ReisewarnungOpen or Close

    Die Lage in den karibischen Staaten ist uneinheitlich. In den meisten Staaten muss bei Einreise ein negativer Covid-19-Test vorgelegt werden, sonst droht eine 14-tägige Quarantäne. Es dürfen momentan keine Touristen nach Kuba einreisen. Dort ist der internationale Flugverkehr ist eingestellt. Bitte erkundigen Sie sich im Detail nicht nur über die Bestimmungen des karibischen Landes, sondern beachten Sie, dass für die USA ein Einreiseverbot gilt, welches Flugreisen über die Vereinigten Staaten erschwert bis unmöglich macht.

    Für die Malediven wurde die Visavergabe (Visa on arrival) bis auf Weiteres ausgesetzt. Damit ist die Einreise auf die Malediven faktisch nicht mehr möglich.

    Die Einreise nach Thailand auf dem Luft-, Land- und Seeweg ist für ausländische Reisende mit wenigen Ausnahmen bis Ende Juni untersagt. Transitreisen über die Flughäfen und Durchreisen durch Thailand sind nur in Ausnahmefällen möglich. Es gelten dabei dieselben Ausnahmeregelungen und Vorschriften wie für die Einreise nach Thailand.

    Der internationale Flughafen der Seychellen ist seit dem 1. Juni 2020 grundsätzlich wieder für internationale Flüge geöffnet, dennoch ist eine Einreise aus Deutschland aktuell nicht möglich. Derzeit werden nur Einreisen per Privat- oder Charterflugzeug aus Ländern mit geringem Covid-19-Risiko zugelassen. Deutschland zählt momentan nicht dazu. Die Liste dieser Länder wird alle zwei Wochen aktualisiert. Plus: Voraussetzung für eine Einreise aus einem der genannten Länder ist ein mindestens 14-tägiger Aufenthalt dort.

    Aufschluss über die internationale Reiselage liefert aktuell und verlässlich die Webseite des ADAC.

Worauf muss ich beim Urlaub mit dem Auto achten?

Die Anreise mit dem eigenen PKW ist in diesen Zeiten sehr beliebt, da man auf diese Weise die Kontakte mindern kann. Damit Sie störungsfrei an Ihr Ziel gelangen, sollten Sie unbedingt die Regelungen in den Transitländern im Auge behalten. Beispiel: Deutsche Italien-Urlauber können zwar auf auf dem Hinweg in Österreich übernachten, auf dem Rückweg aber nur unter bestimmten Bedingungen. Die Einreise aus Italien nach Österreich ist nur möglich, wenn ein Gesundheitszeugnis mit Test, das nicht älter als vier Tage ist, vorgelegt werden kann. Die Schweiz hingegen macht solche Einschränkungen nicht. Umfassende und aktuelle Informationen zu deutschen und europäischen Reisezielen und ihren Besonderheiten finden Sie auch im Newsbereich des ADAC.

Hygienekonzept der Charterstützpunkte

Endlich geht es wieder los! Dass Urlaub auf einer Segelyacht eine prima Möglichkeit ist, den Massen zu entgehen, darin sind sich alle einig. Einige fragen sich dennoch, ob denn eine Charteryacht an sich genug hygienische Sicherheit bietet. Unser Antwort lautet JA.

Die Vercharterer haben ihre Richtlinien und Reinigungsverfahren den aktuellen Vorschriften der zuständigen Behörden angepasst, einschließlich der WHO und der lokalen Landesregierungen. Diese Richtlinien wurden speziell auf Grund der Covid-19-Pandemie eingeführt. Es wird alles getan, um die Sicherheit von Mitarbeitern und Gästen zu gewährleisten.

Wir haben uns einmal umgehört und fassen die allgemeinen Standards, die alle seriösen und kompetenten Charterpartner erfüllen, hier für Sie zusammen.

Charterstützpunkte

  • Mehrfache, über den Tag verteilte Desinfektion der Flächen in den Offices.
  • Komplette Desinfektion am Ende eines jeden Arbeitstages.
  • Es wird die kontaktlose Zahlung bevorzugt, nach Möglichkeit per Debit- oder Kreditkarte, um den Umgang mit Bargeld zu reduzieren.
  • Kreditkartenmaschinen und PC-Tablets werden nach jedem Kontakt mit dem Gast desinfiziert.
  • An jedem Stützpunkt hängt eine Infotafel über die COVID-19 Maßnahmen aus.
  • Der Kontakt im Office findet hinter einer Plexiglasscheibe stattund wird auf das Notwendigste beschränkt. Nach Möglichkeit wird alles im Freien besprochen.

Mitarbeiter vor Ort

  • Temperaturmessung bei Arbeitsbeginn.
  • Tragen von Schutzmasken bei Kontakt mit Gästen.
  • Einhalten der Abstandsregel von 2m.
  • Regelmäßige Händedesinfektion und Händewaschen.

Reinigung der Yachten

  • Gründliche Reinigung des Innenraums nach Rückgabe der Yachten und vor Betreten des Bootes durch Reinigungspersonal (gemäß WHO und ECDC).
  • Desinfektion aller Innenflächen und Schränke mit Desinfektionsmittel.
  • Desinfektion der Matratzen.
  • Jede neue Charter erhält desinfiziertes Kücheninventar.
  • Desinfizierte Bettwäsche wird in einem hygienisch verschlossenen Beute bereit gelegt.
  • Nach der Innenreinigung wird die Außenseite des Bootes, Cockpit, Baxkisten und Sitzpolster desinfiziert.
  • Zweite, erneute Desinfektion des Innenraums nach Ende der Reinigungsarbeiten ehe das Personal von Bord geht.

Checkin & Checkout

  • Nur ein Gast, möglichst der Skipper, darf das Büro betreten.
  • Bei der Übergabe der Yacht sind nur der Skipper und ein Basis-Mitarbeiter anwesend. Ebenso beim Checkout. Die Crew ist angehalten sich zu der Zeit in an Bord aufzuhalten.
  • Erläuterungen und Einweisungen auf der Yacht erfolgen nach Möglichkeit im Freien, unter Deck werden Schutzmasken getragen.
  • Für die Gäste stehen an verschiedenen Stellen Handdesinfektionssprays zur Verfügung.

Hygiene an Bord

  • Den Gästen werden lokale Notfallnummern zur Verfügung gestellt.
  • Jede Crew bei Yachtübernahme ein alkoholbasiertes Desinfektionsmittel, das für Hände und Oberflächen geeignet ist.
  • Die Küchenutensilien, Schränke, Matratzen. Polster etc. sind gereinigt und desinfiziert.
  • Die Bettwäsche befindet sich in einem verschlossenen Beutel, damit Sie die Betten beziehen können.
  • Die Schnorchelausrüstung ist nicht mehr standardmäßig an Bord. Es wird empfohlen, die eigene Schnorchelausrüstung mitzubringen. Flossen können auf Anfrage meist bereit gestellt werden. 

<< Auch dieser Stand ist eine aktuelle Momentaufnahme. Die Prozesse werden gemäß künftiger Entwicklungen sowie Vorgaben der WHO und Bestimmungen der jeweiligen Länder angepasst. >>

Zuguterletzt

Das Thema ist extrem weitläufig, weshalb allgemeine Berichterstattung nicht möglich ist. Allerdings geben Fakten mehr Sicherheit als Gerüchte. Tipps, wie Sie an gesicherte Fakten kommen und sich und Ihre Mitreisenden schüzten, möchten wir Ihnen hier mitgeben.

  • Die aktuelle Reiselage hat das Auswärtige Amt voll umfänglich im Blick und informiert sachlich und besonnen auf seiner Webseite.
  • Flugreisen sind wieder möglich auch laut Aussage des Bundesaußenministers sind auch Rückflüge sichergestellt. Da sich Einreisebedingungen rasch ändern können, raten wir Ihnen sich deshalb vor Abflug nach Deutschland dringend über die aktuell geltenden Regelungen über die Seiten der ​Bundespolizei oder des ​Robert Koch Instituts zu informieren. Die Hygienemaßnahmen während der Flüge stellt die Lufthansa ausführlich und übersichtlich dar: https://www.lufthansa.com/de/de/schutzmassnahmen
  • Die Anreise mit dem eigenen PKW verringert die Kontakte auf ein Minimum und bietet Ihnen gute Flexibilität. 
  • Kontaktreduzierung am Reiseziel können Sie erreichen, wenn Sie Ihren Transfer vorab exklusiv bestellen. Auch die Vorabbestellung des Proviants beim Vercharterer erspart neben zusätzlicher fremder Kontakte im Supermarkt auch lästige Schlepperei und wertvolle Urlaubszeit.
  • Urlaub im eigenen Land liegt nach wie vor hoch im Trend. Das Segelrevier der deutschen Ostsee ist bereits gut gebucht. Ab jetzt sind Törns nach Dänemark oder auf die polnische Seite von Usedom keinen Beschränkungen unterworfen.
  • Eine Hausboottour auf deutschen oder anderen europäischen Binnengewässern ist ebenfalls eine sichere Urlaubsart. Und entspannend zugleich. 

Charterwelt KH+P GmbH steht seit Jahrzehnten für Beratungskompetenz und Zuverlässigkeit. Das sind unsere Unternehmenswerte und höchste Maxime. Diese gelten für alle Belange rund um Ihren Charterurlaub. Nicht nur, was neue Reisen betrifft, sondern auch jetzt in Zeiten der Verunsicherung, stehen wir Ihnen mit persönlichem Rat zur Seite.

Sie haben Fragen?

Bitte kontaktieren Sie uns.

Sie erreichen uns telefonisch im Büro München unter +49 89 829988-0  und im Büro Stuttgart unter +49 711 638282.

Mich persönlich erreichen Sie unter +49 89 829988-33 oder ulrich.danne@charterwelt.de

Gerne können Sie uns zur Vorbereitung auch Ihr Anliegen über unser Kontaktformular schildern und einen Rückrufwunsch einstellen.

Herzlichen Dank!

Ihr Ulrich Danne

Kategorie: Segelyachten, Motorboote