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Yachtcharter im Saronischen Golf & Östlichem Peloponnes

Yachtcharter im Saronischen Golf

Das charmante Revier vor der Festlandsküste wird von Chartersegler oft im wahrsten Sinne des Wortes links liegen gelassen. Familien, Törneinsteiger und Badehungrige wählen für einen entspannten Törn meist das - zugegebenermaßen traumhafte, im Sommer zu Flauten neigende - Ionische Meer. Erfahrene Segler und sportliche Crews suchen ihr Segelglück in den zuweilen recht fordernden Kykladen. Eine echte Alternative sowohl zu einer klassischen Yachtcharter in den Kykladen als auch im Ionischen Meer ist der Saronische Golf direkt vor der Haustür von Athen. Das vielfältige Revier mit der sich im Süden anschließenden Ostküste des Peleponnes bietet einen tollen Mix aus schönen Inseln, traumhaften Buchten und herrlichen Küstenabschnitten, die oftmals spektakulär anmuten.

Die Ostküste des Peleponnes ist seglerisch noch weitgehend unberührt, so dass sich die griechische Ursprünglichkeit hier noch intensiver genießen lässt. Von den klassischen Ausgangspunkten Athen und Lavrion starten die meisten Chartercrews in Richtung Kykladen. Aber wer dem im Sommer in der zentralen Ägäis vorherrschenden und teils starken Meltemi aus dem Weg gehen möchte ist im deutlich ruhigeren Saronischen Golf und an der Ostküste des Peleponnes besser aufgehoben. Darüber hinaus sind die Distanzen zwischen den Inseln überschaubar, was die Törnplanung entspannt und für Segelurlaube mit Kindern ideal ist. Die Vorzüge eines typisch griechischen Segelreviers sind im Saronischen Golf selbstverständlich gegeben: Sprich die griechische Gastlichkeit in den Tavernen, die zahlreichen charmanten Buchten und die geringen bis nicht vorhandenen Liegegebühren in den Häfen. Der Wind weht gemäßigt, aber doch stetig, was den Segeltörn zu einem echten Erlebnis machen. Da das Revier sehr weitläufig ist, kommen auch ambitionierte Segler trotz der ebenfalls möglichen kurzen Entfernungen zwischen Häfen bzw. Buchten voll auf ihre Kosten. Von entspannt bis sportlich: Ein Segeltörn im Saronischen Golf lässt sich ganz nach persönlichem Gusto gestalten. Mehr Infos zum Revier.

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Wind/ Anspruch 3 von 5 Charterwelt-Sterne
Familienfreundlichkeit 4 von 5 Charterwelt-Sterne
Marina/ Infrastruktur 3 von 5 Charterwelt-Sterne
Natur/ Umgebung 5 von 5 Charterwelt-Sterne
Gastfreundlichkeit 4 von 5 Charterwelt-Sterne
Unterhaltung/ Nightlife 2 von 5 Charterwelt-Sterne
Kulinarik 4 von 5 Charterwelt-Sterne
Kultur 3 von 5 Charterwelt-Sterne

Fazit: Ein Segeltörn im Saronischen Golf & Östlichem Peleoponnes ist ideal für Familiencrews, Einsteiger und Buchtenbummler. Das Revier ist weitläufig, aber die Entfernungen zwischen Häfen bzw. Buchten sind überschaubar, so dass sich der Törn je nach persönlichem Gusto entspannt bis sportlich - in jedem Fall aber abwechslungsreich, gestalten lässt. Es ist das perfekte Ausweichrevier, sollte aufgrund starken Meltemis ein Törn in den Kykladen unmöglich sein.

Athen Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov
Windwahrsch. > 4 bft 16% 21% 26% 20% 19% 34% 43% 58% 34% 27% 38% 14%
Lufttemp. Ø in °C 13 14 16 20 26 32 34 35 28 24 18 15
Wassertemp. Ø in °C 14 14 14 15 18 22 24 24 23 21 19 16
Regentage im Ø 6 6 5 4 3 1 0 1 2 3 5 7

Im Saronischen Golf kommt es zu sehr unterschiedlichen Winden. Bis südlich von Aegina kann der Meltemi (Juli bis September) aus Nordost auftreten, weiter südlich auf dem Weg nach Poros treten am Nachmittag häufig thermische südliche Winde auf. Das Seegebiet nördlich von Hydra ist durch Ostwinde geprägt, weiter im Westen ist der Wind ruhiger und kommt aus unterschiedlichen Richtungen. Bei Spétses dreht er dann mehr auf Südost. Durchziehende Tiefdruckgebiete können in der Nebensaison für starke Nord- oder Südwinde sorgen. Die Tageshöchsttemperatur steigt im Juli und August häufig auf bis zu 35 Grad an, zwischen April und Oktober sinkt sie nur selten auf unter 20 Grad.

  • Landessprache: Griechisch. Viele Griechen sprechen sehr gut Deutsch.
  • Währung: Euro
  • Zeitunterschied: MEZ/MESZ plus 1 Stunde. 
  • Entfernung: ca. 1.500 km; Flugzeit ca. 3 Stunden.
  • Gezeiten: geringe Gezeiten; Tidenhub maximal ca. 0,5 m; keine nennenswerten Strömungen.
  • Einreisebestimmungen: Griechenland ist Schengen-Staat, es sind keine Personenkontrollen beim Grenzübertritt vorgesehen. Ein gültiges Reisedokument muss mitgeführt werden. Bei der Ausreise aus Griechenland dürfen keine antiken Gegenstände mitgeführt werden.
  • Besonderheiten: Für Charteryachten schreibt Griechenland neben dem Skipper auch einen Co-Skipper vor, der entsprechende Kenntnisse nachweisen kann.
Reisetag
Tag 1 Anreise Athen - Libadaki-Bucht (Ägina) - ca. 11 sm
Tag 2 Libadaki-Bucht (Ägina) - Hydra ca. 25 sm
Tag 3 Hydra - Shinitsa Bay ca. 17 sm
Tag 4 Shinitsa Bay – Spetses (Südwestseite) ca. 5-7 sm
Tag 5 Spetses (Südwestseite) – Poros ca. 27 sm
Tag 6 Poros – Paralia Aponisos (Agistri) ca. 15 sm
Tag 7 Paralia Aponisos (Agistri)– Athen ca. 20 sm
Tag 8 Rückgabe
Reisetag
Tag 1 Anreise Athen - Libadaki-Bucht (Ägina) ca. 11 sm
Tag 2 Libadaki-Bucht (Ägina) – Hydra ca. 25 sm
Tag 3 Hydra – Shinitsa Bay ca. 17 sm
Tag 4 Shinitsa Bay – Spetses (Südwestseite) ca. 5-7 sm
Tag 5 Spetses (Südwestseite) – Monemvasia ca. 30 sm
Tag 6 Monemvasia – Simos Beach (Elafonisos) 27 sm
Tag 7 Simos Beach (Elafonisos) 27 sm - Paralia Vroulea (Kithira) ca. 22 sm
Tag 8 Paralia Vroulea (Kithira) ca. 22 sm – Gerakas Harbour ca. 36 sm
Tag 9 Gerakas Harbour - Insel Romvi ca. 38 sm
Tag 10 Insel Romvi – Nafplion ca. 5 sm
Tag 11 Nafplion - Paralia Korakia ca. 16 sm
Tag 12 Paralia Korakia – Südwestbucht Hydra ca. 15 sm
Tag 13 Südwestbucht Hydra ca. 15sm - Poros – ca. 16 sm
Tag 14 Poros - Athen ca. 26 sm
Tag 15 Rückgabe
Auf klassischen Kursen: Charterpreise Ionische Inseln und Ägäis
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Auf klassischen Kursen: Charterpreise Ionische Inseln und Ägäis
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Skipperinfos: Ägäis
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Revierbeschreibung Saronischer Golf & Östlicher Peloponnes

Das südlich vor der Haustüre Athens gelegene Segelrevier lässt sich in zwei unterschiedliche Teilbereiche einteilen. Im Saronischen Golf befinden sich etliche hübsche und teilweise bekannte Inseln wie Poros oder Hydra. Zudem lockt der Saronische Golf mit langen schönen Küstenabschnitten. Aufgrund der geographischen Lage herrschen hier meist gemäßigte Windverhältnisse bei sehr überschaubaren Distanzen. Natürlich wartet das Revier aufgrund der Nähe zum Großraum Athen mit einer gewissen Besucherdichte auf, woran die Einheimischen einen nicht unwesentlichen Anteil haben. Die Weitläufigkeit und Vielfalt sorgen dafür, dass es dennoch keineswegs überfüllt ist. Insbesondere auf den südlich gelegenen Inseln Agistri, Kyra und den großen Halbinseln nördlich der schönen Stadt Poros finden Sie herrliche Buchten und Anlegestellen. In Summe eignet sich der Saronische Golf perfekt als Revier für einen Familientörn, für Einsteiger und als Ausweichrevier für einen Kykladentörn, sollte der aufgrund zu starker Winde in der zentralen Ägäis kurzfristig geändert werden müssen. Als besonderes Highlight dieses Revieres sticht die Stadt Poros hervor.

 

Weiter im Süden schließt sich die Ostküste des Peleponnes mit einigen vorgelagerten Inseln an, und ist eine optimale Erweiterung zum Saronischen Golf. Das Revier ist weitläufig, hat aber eine hohe Dichte an Buchten und schönen Häfen, so dass immer ein schönes Plätzchen zu finden ist, je nachdem, ob man eine kürzere oder weitere Strecke zurücklegen möchte. Erwähnenswert, da außerordentlich schön, ist die Inselgruppe mit Hydra, Dokos und Spetses. Je weiter man in den argolischen Golf hineinfährt, um so zuverlässiger herrschen gemäßigte Windverhältnisse.

Das Revier inkl. dieser Inselgruppe lässt sich von Athen und Lavrion bequem in einem Wochentörn erkunden. Möchte man noch weiter nach Süden, was wir unbedingt empfehlen, so sollte der Chartertön mindestens 10, besser Tage dauern. Dann ist es auch möglich, zur Südostspitze des Peleponnes vorzudringen und sich im Kreise ganz weniger anderer Segler die hübschen Inseln Elafonisos und Kithira anzusehen.

Im Saronischen Golf & dem Östlichen Peloponnes gibt es keine Gezeiten und keine Tidenströmungen. Im Sommer kommt es manchmal vor, dass eine Dunstglocke die Sicht auf bis zu eine Meile verringert. Gefährliche Felsen oder Flachwasserstellen kommen so gut wie gar nicht vor. Die wichtigen Inseln, Küstenabschnitte und Hafeneinfahrten sind alle gut befeuert.

Windverhältnisse Saronischer Golf & Östlicher Peloponnes

Das Revier wartet ganzjährig mit eher gemäßigten Winde auf, die durchaus auch gemütliche Bootsurlaube ermöglichen. Nur selten verirrt sich ein Ausläufer des gefürchteten Meltemi hierher. Schwerpunkt der Windrichtung ist Nord bis Nordwest. Insbesondere der Saronische Golf liegt sehr geschützt und wenn draußen in der zentralen Ägäis der Meltemi tobt, so sind es hier im Durchschnitt 2-3 Windstärken weniger. An der Ostküste des Peleponnes sind es immer noch ca. 1-2 Windstärken weniger als in den Kykladen.

Grundsätzlich herrschen im Saronischen Golf sehr unterschiedliche Winde vor. Der üblicherweise von Juli bis September auftretende Meltemi reicht bis südlich von Aegina. Auf dem Weg Richtung Poros im Süden treten am Nachmittag häufig thermische südliche Winde auf. Das Seegebiet nördlich von Hydra ist durch Ostwinde geprägt, weiter im Westen ist der Wind ruhiger und kommt aus unterschiedlichen Richtungen. Bei Spétses dreht er dann mehr auf Südost. In der Nebensaison können durchziehende Tiefdruckgebiete für starke Nord- oder Südwinde sorgen. Griechenland ist grundsätzlich ein Ganzjahresrevier. Der Sommer ist heiß mit Tageshöchsttemperaturen bis zu 35 Grad im Juli und August. Zwischen April und Oktober sinken sie nur selten unter 20 Grad.

Segelwetter Saronischer Golf & Östlicher Peloponnes

Die Winde sind wie für Griechenland typisch meist trocken und warm. Es gibt hier auch genug Anlaufstellen, so dass ein Törn von der Großwetterlage relativ unabhängig durchgeführt werden kann. Auf Tagesbasis (und nach Lust und Laune) kann entschieden werden, wo es hingehen soll und welche Entfernung zurückgelegt werden soll. Zu berücksichtigen ist lediglich, dass Sie bei Ihrer Rückkehr zum Stützpunkt Athen oder Lavrion gegen die vorherrschende Windrichtung fahren müssen. Da die Winde gemäßigt sind und es viel Landabdeckung gibt, ist das nicht weiter tragisch, sollte aber zeitlich berücksichtigt werden. Bei ausreichend Zeit und guter Planung lässt sich daraus ein phänomenaler letzter Segeltag machen, wenn man mit mehreren Schlägen gen Festland aufkreuzt.

Für wen eignet sich das Segelrevier des Saronischen Golf & des östlichen Peloponnes?

Insbesondere der Saronische Golf ist ein perfektes Familien- und Einsteigerrevier mit kurzen Schlägen und tollen Badebuchten. Die navigatorische Herausforderungen halten sich in Grenzen. Sogar in der Hochsaison findet sich immer irgendwo ein Plätzchen, so dass die gesamte Tagesplanung gelassen angegangen werden kann. Auch die kulinarischen Genüsse kommen in zahlreichen Tavernen nicht zu kurz.

Lohnenswert ist auf jeden Fall ein Besuch der Insel Ägina. Die Athener fahren mit dem eigenen Schiff, der Fähre oder einem der zahlreichen Ausflugsboote von Athen herüber. Mit Ihrer Charteryacht sind Sie in einer der Buchten auf der Ostseite vor dem Ausflugsrummel sicher. Wunderschön - allerdings auch beliebt - ist Perdika im Südwesten von Ägina. Sowohl die Bucht mit dem karibisch anmutenden Wasser als auch das Örtchen laden zum Verweilen ein. Von hier aus kann man einen Ausflug mit dem Dinghy auf das gegenüberliegende, unbewohnte Eiland Moni unternehmen. Das dort lebende Dammwild und die freilaufenden Pfauen sind nicht nur für Kinder eine willkommene Abwechslung. Ein Bad im seichten, türkisfarbenen Wasser rundet den Ausflug ab.

Nur einen Katzensprung von Ägina entfernt liegt Angistri. Im Sommer kommen auch Ausflugsboote her. Dennoch hat die Insel sich ihren Zauber bewahrt.

Wenn man mit bewegungshungrigen Kindern unterwegs ist, lohnt sich der Abstecher ans Festland nach Epidavros. Hier gibt es versteckt zwischen Klippen und steil aufragenden Talhängen einen kleinen Hafen. Der Ort an sich ist sehr gemütlich. Für den Landgang bietet sich der Besuch des Amphitheaters an. Spannend für Groß und Klein ist darüber hinaus die Besichtigung einer zweieinhalbtausend Jahre alten versunkene Stadt. Vom Hafen Epidavos liegt diese ca. eine Meile um die südlich vorgelagerte Halbinsel herum. Man kann mit dem Dinghy hinfahren. Schnorchel, Flossen und Taucherbrillen nicht vergessen, um die archäologische Unterwasserstadt zu bestaunen.
Quasi gleich gegenüber - auf der der Halbinsel Methana - liegt das Örtchen Vathy. Dieser wundervolle Ort liegt komplett abwseits der normalen Charteryacht-Routen. Dabei ist der alte Vulkankrater, den man auch erklimmen und erkunden kann, durchaus ein Highlight. In Vathy gibt es Liegeplätze an einer Mole. Fallböen können das Anlegen zur Herausforderung machen.

Der Besuch von Poros und seiner fjordartigen Hafeneinfahrt darf auf einen Segeltörn im Saronischen Golf keinesfalls fehlen. Ein frühes Ankommen empfiehlt sich, um halbwegs entspannt am Hauptanleger direkt vor der Stadt einen Liegeplatz zu ergattern. Oder man versucht bei einer der anliegenden Tavernen einen Platz für die Charteryacht zu reservieren. Weiter in den Fjord hinein wird es schmal, man kann aber durchfahren. Hier gibt es auch Liegeplätze und man ist etwas vom städtischen Rummel entfernt. Wie auch die Wahl ausfällt: In allen griechischen Häfen wird römisch-katholisch angelegt, d.h. Buganker voraus und das Heck am Kai. Der klassische Ankersalat ist in der Hochsaison fast schon Standard. Man hilft sich gegenseitig und übt sich in Gelassenheit. Mit Hektik kommt man nicht weiter.

 

Empfehlen können wir Ihnen zudem die Inselgruppe um Hydra, Spetses und Dokos. Gleich gegenüber liegt die schmucke Hafenstadt Ermioni. Eine der wenigen Hotspots des Jetsets und durch aus sehenswert. Dieser Teil der Küste um Ermioni herum, einschließlich Hydra und Spetses wird als "griechische Riviera" bezeichnet. Porto Heli auf Spetses bietet sowohl einen Kai als auch eine Ankerbucht. Ist allerdings nach Südwesten geöffnet, so dass es bei südlichen Winden recht ungemütlich wird.

Alles in allem ist das Segelrevier des Saronischen Golf und des Östlichen Peloponnes bestens für Familien und Buchtenbummler geeignet. Und eine echte Alternative zu den Kykladen.

Hier auszugsweise noch einige weitere schöne Spots, die wir Ihnen für Ihren Törn in diesem Revier empfehlen können:

Saronischer Golf:

  • Libadaki Bucht an der Ostseite von Ägina
  • Aponissos Bucht im Südwesten von Agistri
  • die große Fjordartige bucht westlich von Poros
  • die kleine Bucht südlich von Kap Skyli

 

Östlicher Peleponnes:

  • St. Nikolaos Beach im Südwesten von Hydra
  • Buchten im Nordosten von Dokos
  • Shinitsa Bay am Eingang zu Porto Heli
  • zahlreiche schöne Buchten an des Südwestseite von Spetses
  • das kleine Inselchen Romvi südlich von Nafplion
  • die Halbinsel Monevasia
  • Simos Beach auf Elafonisos
  • Paralia Vroulea im Südosten von Kithira

Marinas/ Infrastruktur Saronischer Golf & Östliche Peloponnes

In Athen befindet sich mit der Marina Alimos/Kalamaki die größte Marina Griechenlands. Von hier starten die meisten Chartertörns in die Kykladen und den Saronischen Golf. Alternativ bietet sich das Küstenstädtchen Lavrion nahe des berühmten Poseidon Tempels am Kap Sounion für den Start Ihrer Yachtcharter an. Hierher gelangen Sie in ca. 30 Minuten bequem vom Flughafen Athen und sparen sich die mitunter mühsame Durchquerung des heißen und stickigen Athens.

Außer Athen und Lavrion gibt es in diesem Segelrevier so gut wie keine Yachthäfen. Allerdings finden Sie auf nahezu jeder Insel Hafenstädtchen mit Steinpieren, die zumeist auch nicht überlaufen sind (mit Ausnahme von Hydra). Überall muss, wie in allen griechischen Segelrevieren üblich, die Charteryacht mit dem eigenen Anker im Hafenbecken römisch-katholisch (= Buganker mit Heckleine) festgemacht werden. Sie werden sicherlich auf eine große Hilfsbereitschaft bei allen An- und Ablegemanövern treffen. Die Liegegebühren sind extrem niedrig. Frischwasser (und zuweilen auch Diesel) bekommen Sie außer in den Marinas in den meisten Stadthäfen auch per Schlauch oder Tankwagen. Einkaufsmöglichkeiten gibt es ebenfalls fast in jedem Ort entlang Ihrer Route. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Ankerplätze in Badebuchten, die auch gut für die Nacht sind.

Tipps für Ihre Yachtcharter im Saronischen Golf

Poros

Beim Befahren des schmalen Kanals zwischen Festland und Insel ist Vorsicht geboten. Im Süden sind die Schlickbänke recht ausgedehnt und nicht betonnt. Im Sommer geschieht es häufig, dass sich Chartergäste festfahren. Darüber hinaus kommt es zu Strömungen von bis zu 1,5 Knoten, wobei die Strömungsrichtung normalerweise dem Wind folgt. In dieser engen Passage herrscht reger Schiffsverkehr. Dadurch gibt es viel Schwell am Liegeplatz. Unbedingt ausreichend Abstand zur Pier halten und das Schiff gut abfendern.

Portocheli

Der Ort ist nicht unbedingt sehenswert, doch die riesige Hafenbucht ist ein wahres „hurricane hole“. Die Anker- und Hafenliegeplätze sind rundum geschützt. Das Touristen- und Wassersportzentrum bietet eine gute Versorgung, es ist aber auch von den nahen Ankerplätzen der Umgebung zu erreichen: Unmittelbar an der Rückseite des Ortes liegt eine hübsche und tiefe Einbuchtung mit bewaldeten Ufern und kleinen Steganlagen im flachen Scheitel. Nur 500 Meter südwestlich liegt in unbebauter Natur hinter einer winzigen Insel ein weiterer Ankerplatz. Zwei weitere, Kiln Bay und Light Structure Cove, liegen etwas weiter westlich. Auf der Ostseite der Zufahrt nach Portocheli liegen weitere einsame Ankerplätze.

Hydra

Hydra gehört trotz allen Rummels zum Must-see auf einem Yachtcharterurlaub im Saronischen Golf. Wer hier eine Chance auf einen Liegeplatz haben möchte, sollte in der Hauptsaison bis 14 Uhr eingelaufen sein. In der Nebensaison ist es etwas entspannter. Das Trinkwasser kommt vom Festland und ist deutlich teurer als das Liegegeld.

Römisch-katholisch anlegen

Ein Manöver, das viele Urlaubssegler abschreckt: mit dem eigenen Anker im Hafenbecken und dem Heck zur Pier. In Wirklichkeit aber nicht viel aufwändiger oder schwieriger ist als das Festmachen mit Muringleinen. Tipp: Muss das Manöver bei viel Seitenwind zügig gefahren werden, steckt die elektrische Winsch nicht schnell genug Kette. Besser gelingt es dann, wenn man die Bremse öffnet und die Kette frei rausrauschen lässt.

Land und Leute und ihre Gastfreundschaft

Griechenland ist ein Synonym für Gastfreundschaft. Bereits beim Einlaufen in die kleinen Stadthäfen kommt meist aus einem kleinen Café jemand angelaufen, um geduldig beim Anlegen zu helfen. Auch wenn es 2 oder 3 Anläufe braucht, bis der Anker hält und man sein Charterschiff gen Pier fährt. Hektik ist ein Fremdwort in Griechenland. Dafür tun die Griechen alles, damit man sich bei ihnen wohl fühlt. Egal ob beim Bummeln durch die Gassen der kleinen Hafenorte oder beim ausgiebigen abendlichen Tavernenbesuch – man fühlt sich stets mehr als willkommen.

Für Mitteleuropäer immer wieder erstaunlich sind die sehr zivilen Preise. Ein abendlicher Tavernenbesuch in der Ankerbucht reißt kein großes Loch in die Bordkasse. Und ist generell vorzüglich: die typischen griechischen Vorspeisen, griechischer Salat, gegrillter Oktopus, Lammkotelett oder gebackene Dorade. Alles frisch und liebevoll zubereitet. Mit dem einen oder anderen Gläschen Retsina, Ouzo oder Metaxa erleben Sie unvergessliche Abende. In diesem Zusammenhang dürfen Sie einen Besuch der Shinitsa Bay mit der dortigen direkt am Wasser gelegenen Taverne nicht auslassen. Ein schöner Abend ist garantiert! Ebenfalls empfehlenswert: Die Gastronomie des wunderschönen, auf einem Hügel gelegenen Hafenstädtchens Poros.

Natur und Umgebung

Ähnlich wie die meisten griechischen Reviere sind auch der Saronische Golf und die Ostküste des Peleponnes von einer herrlichen Ursprünglichkeit geprägt. Selbst im Hochsommer spüren Sie zu jederzeit, daß Sie in Griechenland sind und die Griechen lassen Sie stets wissen, daß Sie willkommen sind. Grade die Ostküste des Peleponnes ist touristisch relativ unberührt. Sie werden nur wenige Charterschiffe treffen. In den Buchten und Häfen findet sich immer ein Platz für Ihr Schiff. Durch den altgriechischen Charme und die Einsamkeit mancher Buchten fühlen Sie sich oft um ein Jahrhundert zurückversetzt. Ab und zu ist beim An- und Ablegen Ihres Charterschiffes allerdings etwas Improvisation gefragt.  Wir empfehlen in jedem Fall einen Besuch der schönen Städte Poros, Hydra (Vorsicht: dies ist der einzige Ort in diesem Revier, der sehr stark frequentiert ist), Nafplion und Monemvasia.    

Kultur, Unterhaltung und Nightlife

Der östliche Peleponnes ist kein Segelrevier für Nachtschwärmer. Dafür ist die Region schlichtweg zu dünn besiedelt und touristisch zu wenig erschlossen.

Von Athen natürlich abgesehen. Die internationale Metropole hat alles zu bieten, was sich Nachtschwärmer wünschen. Bei einem Aufenthalt von 2 Tage, lässt sich reichlich Sehenswertes erkunden: das Altstadtviertel Athens, die Akropolis, selbst Piräus mit seinen guten Fischrestaurants und seinem bunten Nachtleben ist einen Besuch wert, ebenso das schicke Glyfada, der nobelste Vorort der Stadt, mit seinen Strandclubs, Designerläden und den herrschaftlichen Residenzen. Athen ist die Wiege der europäischen Kultur und dementsprechend gibt es hierzu reichlich zu sehen. Tauchen Sie ein in das Land der Götter und lassen Sie sich entführen auf eine Reise in die Mythologie.

Auf den Inseln lassen sich in vielen Örtchen, insbesondere in Hafennähe immer wieder sehr schöne und lustige Bars finden, welche bis spät in die Nacht geöffnet sind und nach dem Tavernenbesuch auf den einen oder zwei Absacker einladen.

Wer auf ein wenig Remmidemmi aus ist, der ist auf Ägina in deren Hauptstadt richtig. Direkt vor der Toren Athens gelegen ist hier am Wochenende von Diskos über Clubs bis hin zu schönen Kneipen einiges geboten.

Weiterer Hotspot ist Hydra. In der Hochsaison liegen die Yachten in dem kleinen Hafen in zweiter und dritter Reihe, die Anker kreuz und quer übereinander in dem gut haltenden Schlickgrund. Tausende Tagestouristen stürmen bereits morgens den Ort. Die Preise in den Tavernen und Bars der ersten Reihe sind - für Griechenland eher untypisch - absolut rekordverdächtig. Den besten Sundowner mit spektakulärem Blick auf die im Westen untergehende Sonne gibt es in der Hydranetta Bar, an der Steilküste nur etwa 200 Meter westlich der Hafenmole gelegen.

Auch Poros hat trotz Postkartenidylle einiges zu bieten. Poros ist chronisch überfüllt, da die Insel ebenfalls Ausflugsziel der Athener und unzähliger Tagesgäste ist. Am Pier reihen sich Restaurants, Bars und Kneipen dicht an dicht. Laute Musik gibt es bis spät in die Nacht.