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Segelschiff mieten in Sardinien

Sardinien, die zweitgrößte Insel des Mittelmeeres, beeindruckt jeden Segler mit Ihrer Vielfalt. Die Auswahl an malerischen Sandstränden und traumhaften Buchten, geschmückt mit Klippen, bizarren Felsformationen, zahlreichen Höhlen und Grotten ist schier endlos. Dazu gesellt sich die fantastische italienische Küche, die hier eine besondere Note bekommt. Unter Seglern am bekanntesten ist wohl die Costa Smeralda. Die Smaragdküste trägt ihren Namen zu Recht. Nirgends ist das Türkis der Buchten leuchtender. Dazu gesellt sich der mondäne Charme einiger nobler Orte wie beispielsweise Porto Cervo. Ebenfalls imposant: Der naturgeschüzte Maddalena-Archipel im Norden mit 40 Inseln und unzähligen Sandbuchten. Diese Oase im Mittelmeer ist nicht nur bei Yachtcharter-Touristen, sondern auch bei Unterwassersportlern sehr beliebt. Aber Sardinien besteht nicht nur aus seinem bekannten Nord-Osten. Auch der Süden Sardiniens, von Carloforte bis Villasimius, ist aller Ehren wert. Hier ist in den letzten Jahren ein traumhaftes, noch weitgehend unentdecktes Segelrevier entstanden. In Südsardinien sind auch die Preise für Ihren Bootsurlaub - verglichen mit der luxuriösen Costa Smeralda – noch moderat. Guten Segelwind findet man grundsätzlich überall auf der Insel. Vom sportlichen Mistral mal abgesehen, der insbesondere zwischen Sardinien und Korsika auch mitunter stürmisch wehen kann, stellt sich tagsüber auch im Hochsommer eine kräftige thermische Brise ein. Mehr zu diesem Revier.

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Stützpunkte Partner
Cannigione Sailing Sicily Preisliste file_download
  Sailitalia Preisliste file_download
  Sunsail Preisliste file_download
Portisco Boomerang Yachting Preisliste file_download
  Kiriacoulis Preisliste file_download
  North Sardinia Sail Preisliste file_download
Olbia Aladar Sail Preisliste file_download
  Dream Yacht Charter Preisliste file_download
 
Wind/ Anspruch 3 von 5 Charterwelt-Sterne
Familienfreundlichkeit 3 von 5 Charterwelt-Sterne
Marina/ Infrastruktur 4 von 5 Charterwelt-Sterne
Natur/ Umgebung 4 von 5 Charterwelt-Sterne
Gastfreundlichkeit 4 von 5 Charterwelt-Sterne
Unterhaltung/ Nightlife 4 von 5 Charterwelt-Sterne
Kulinarik 5 von 5 Charterwelt-Sterne
Kultur 3 von 5 Charterwelt-Sterne

Fazit: Sardinien ist ein zweigeteiltes Segelrevier. Im Norden können sich entspannungsfokussierte Yachties einfach treiben lassen. Der Süden überzeugt naturverbundene Segler mit verzückender Unberührtheit.

  Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov
Windwahrsch. > 4 bft 29% 34% 42% 35% 31% 38% 44% 34% 27% 21% 24% 34%
Lufttemp. Ø in °C 14 16 17 19 24 27 30 30 28 23 19 16
Wassertemp. Ø in °C 14 13 14 15 18 21 23 24 23 21 19 15
Regentage im Ø 8 7 7 5 3 1 0 1 3 6 9 9

Vom Frühjahr bis zum Herbst sind die italienischen Küsten ein ideales Segelrevier: das ganzjährig ausgeglichene und milde Klima und die vorherrschenden Westwinde tragen dazu bei. Im Ligurischen Meer und westlich von Sardinien kann der Mistral als Störfaktor auftreten, während im Süden der Schirokko als stärkerer Wind gelegentlich eine Rolle spielt.

  • Landessprache: Italienisch, Sardisch. Viele Einwohner sprechen auch Deutsch oder Englisch.
  • Währung: Euro.
  • Zeitunterschied: MEZ/MESZ. Kein Zeitunterschied zu Deutschland.
  • Entfernung: München-Olbia ca. 1.000 km; Flugzeit ca. 2 Stunden. 
  • Gezeiten: keine nennenswerten Gezeiten oder Strömungen.
  • Einreisebestimmungen: Italien ist Mitglied der EU und des Schengener Abkommens. Es sind keine Grenzkontrollen vorgesehen, Ausweispapiere müssen aber mitgeführt werden.
Reisetag
Tag 1 Anreise Portisco
Tag 2 Cala di Volpe - Cannigione 19 sm
Tag 3 Cala Spalmatore - La Maddalena 15 sm
Tag 4 Isola Santa Maria - Bonifacio (Korsika) 20 sm
Tag 5 Isola Lavezzi - Teresa di Gallura 14 sm
Tag 6 Cala Coticcio - Porto Cervo 22 sm
Tag 7 Portisco 8 sm
Tag 8 Rückgabe
Reisetag
Tag 1 Anreise Portisco
Tag 2 Cala di Volpe
Tag 3 Cala Coticcio (Caprera)
Tag 4 Porto Massimo
Tag 5 Isola Lavezzi
Tag 6 Bonifacio (Korsika)
Tag 7 Bonifacio(Korsika)
Tag 8 Propriano (Korsika)
Tag 9 Ajaccio (Korsika)
Tag 10 Baia di Figari (Korsika)
Tag 11 Santa Teresa di Gallura
Tag 12 Poltu Quatu
Tag 13 Porto Cervo
Tag 14 Portisco
Tag 15 Rückgabe
Mare nostrum. Charterpreise Italien und Malta
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Revierbeschreibung Sardinien

Ein Yachtcharter in Sardinien bietet viele Vorzüge. Zunächst einmal große Auswahl an attraktiven Segeldestinationen. Allen voran die berühmte, mondäne Costa Smeralda und der Maddalena Nationalpark im Nordosten. Dann aber auch der ruhigere, ursprüngliche und noch recht beschauliche Süden. An der Costa Smeralda erleichtern Ihnen gute infrastrukturelle Voraussetzungen Ihre Yachtcharter mit modernen Marinas und dem sehr gut erreichbaren Flughafen von Olbia. Moderne Charterstützpunkte gibt es in Olbia, Portisco und Cannigione. Idyllische Ankerbuchten mit oder ohne Mooringbojen finden sich in Hülle und Fülle. Dazu kommen die typischen, teils noblen Hafenstädtchen wie Porto Chervo der Region. Die Entfernungen sind sehr gut überschaubar. So ist selbst bei einer Wochencharter ein Ausflug zum nahe gelegenen Korsika mit seiner weltberühmten Hafenstadt Bonifacio - und der Einfahrt! - möglich. Wer länger Zeit hat, verbringt diese an der Südseite von Korsika oder macht sich auf den Weg an Sardinien´s schöne Westküste. Beides ist sehr lohnenswert. Eine 3 Wochen-Charter macht dann sogar die Umrundung von Sardinien möglich. Aber auch, wenn man sich einfach zwischen den zahlreichen Inseln des Maddalena-Archipels herumtreiben lässt, verlebt man einzigartige Segeltage. Gute, regelmäßige thermische Winde lassen auch in den Sommermonaten die Segelfreuden steigen. Das Revier ist für einen Familientörn dennoch gut geeignet.
Ein echtes alternatives Segelrevier zum im Sommer überlaufenen und teuren Norden ist inzwischen Südsardinien. Auch hier wehen regelmäßige gute Segelwinde. Dazu ist dieses Revier noch durch eine große landschaftliche Ursprünglichkeit geprägt und wenig verbaut. Hier finden Sie auch im Hochsommer ruhige Plätze und vor allem traumhafte, ruhige Buchten. Gut erreichbar ist dieses Segelrevier über den Flughafen von Cagliari. Von diesem aus sind die Charterstützpunkte gut zu erreichen. Die nautische Infrastruktur ist eher bescheiden, große Marinas gibt es hier nicht. Dafür Natur, Natur und - achja: Natur.

Windverhältnisse Sardinien

Während der Sommermonate April bis Oktober herrschen sowohl an der Costa Smeralda als auch im südsardischen Segelrevier meistens gute, oft thermisch verursachte Segelwinden vor, so dass es nachts ruhiger ist. Flautentage können hin und wieder auch auftreten. Dann kommen die traumhaften Badebuchten zum Einsatz und Kinder, Wasserratten und Badenixen voll auf Ihre Kosten. "La dolce far niente". An der Costa Smeralda sind die Entfernungen überschaubar, so dass eine flexible Törnplanung völlig unproblematisch ist. Im Süden der Insel sollten Sie bei Ihrer Yachtcharter eher etwas vorausschauender planen. Die Entfernungen sind weiter und Einkaufs- sowie Frischwassermöglichkeiten dünn gesät.
Auch in Sardinien kann der Mistral auftreten. Der Mistral ist ein kühler Westwind, der aus einem über Zentraleuropa nach Osten abziehenden Tiefdruckgebiet und einem Hoch über Nordafrika entsteht. Der Mistral kann Sturmstärke erreichen und auch mal mehrere Tage (und Nächte) anhalten. Aufgrund des Düseneffektes wird der Mistral in der Straße von Bonifacio zwischen Korsika und Sardinien sogar noch verstärkt. Kündigt sich ein kräftiger Mistral an, so empfehlen wir Ihnen, Ihr Charterschiff samt Crew an der Ostküste in Schutz zu bringen und sich zudem gegen Fallböen zu rüsten. Bis in den Süden Sardiniens reicht der Mistral meistens nicht. Zu Freude von windanspruchvolleren Yachties kommt er dort eher als sportlicher Segelwind an.

Für wen eignet sich das Segelrevier Sardinien?

Für Familientörns eignet sich Sardinien vor allem in den Sommermonaten. Dass auch die Italiener sehr gern ihre Ferien hier verbringen unterstreicht die Beliebtheit dieses Segelreviers nur. Kein Wunder. Nirgends kann man Segelfreuden mit ausgiebigen Badestopps so frei kombinieren wie an der Costa Smeralda und ist dabei jeden Tag aufs neue flexibel. Es ist hier immer eine gute Marina oder eine Stadt in der Nähe für den Fall der Fälle. Aufgrund der horrenden Übernachtungsspreise in den mondänen Häfen der Costa Smeralda werden die generell kostenlosen Ankerbucht dieser eher vorgezogen.
Im Gegensatz dazu finden Sie im Süden Sardiniens kaum Marinas oder Häfen: Damit ist das Ankern dort an der Tagesordnung. 

Hier ein paar ausgesuchte Buchten bzw. Naturschauplätze, die Sie sich nicht entgehen lassen sollten:  

  • Korsika: Einfahrt nach Bonifacio auf Korsika, Plage de Santa Giulia, Plage de Rondinara, Buchten der Inselchen Cavallo und Lavezzi südlich von Korsika
  • La Maddalena-Archipel:  Bucht Porto della Madonna, Cala Santa Maria, Spiaggia Monti d’a Rena, Cala Garibaldi, Porto Palma, Cala Caprese
  • Costa Smeralda: Pevero Beach, Spiaggia di Petra Ruja, Spiaggia di Mortorio auf dem gleichnamigen Inselchen, Blu Beach, Porto Istana
  • Südsardinien: Spiaggia di Tuerredda, Spiaggia di Piscinni, Porto Tramatzu, Spiaggia delle Dune, Porto Zafferano

Mit dieser Auswahl wollen wir Sie nicht verwirren – die Liste der Naturschönheiten ist allem Massentourismus zum Trotz hier wirklich so lang. 

Marinas/ Infrastruktur Sardinien

Die nautische Infrastruktur an der Costa Smeralda ist gut, aber teuer. Zum Glück ist das Ankern sehr gut möglich und in der Regel kostenlos. Der Ankergrund ist zumeist Sand. Sollten Sie zur Hochsaison einen Liegeplatz für Ihre Charteryacht in einem Hafen benötige, ist eine Vorreservierung erforderlich. Denn natürlich ist die Costa Smeralda auch bei den Italienern in den Sommerferien beliebt und entsprechend voll ist es überall.
Ein Tipp für die Ankerbuchten in Norden: Die italienischen Motoryachten fahren zumeist gegen 18 Uhr wieder in die Häfen, so dass in den Ankerbuchten etwas Ruhe einkehrt. Zur Beliebtheit dieses Segelreviers trägt neben den guten Hafen- und Ankerbedingungen auch die Fülle an Restaurants -sogar in den Buchten - bei. Einkaufsmöglichkeiten und Frischwasserversorgung ist während Ihres Bootsurlaubs hier kein Problem. Die schönsten Häfen aus unserer Sicht sind: Cala Gavetta auf Maddalena und Bonifacio auf Korsika.
In Südsardinien ist das alles nur ansatzweise vorhanden. Nennenswerte Marinas/Häfen gibt es lediglich in Cagliari und in Carloforte im Südwesten. Eine angemessene Vorausplanung ermöglich einen entspannten, naturverbundenen Törn.

Land und Leute und ihre Gastfreundschaft

Die Sarden sind Sarden und sehen sich selber nicht als Italiener. Die Sarden sind ein gemütliches, liebenswertes und genussvolles Volk. Und- verglichen mit den italienischen Klischee - erstaunlich gut organisiert. Sie werden sich während Ihres Segeltörns um diese Insel jederzeit willkommen fühlen. Weiterer Sympathiepunkt: Die Sarden achten sehr auf die Sauberkeit von Land und Wasser, was angesichts der hohen Besucherzahlen eine Herausforderung ist. Nirgends kann man sich so herrlich italienisch, pardon sardisch, fühlen, wie in den guten Restaurants. Eigentlich können Sie eintreten, wo Sie wollen. Sie werden stets gut speisen. Darum halten wir uns mit Restaurantempfehlungen bedeckt. Das Ristorante Matts in Hafen von Portisco und Ristorante I Curciareddhi in Maddalena wollen wir hier dennoch nicht unerwähnt lassen.

Natur und Umgebung

Klar, die Costa Smeralda ist ein Touristenmagnet. Aber anders als andere touristische Hochburgen des Mittelmeers läuft auf Sardinien alles noch ein geregelten Bahnen ab. Das hohe Preisniveau trägt einen nicht unerheblichen Teil bei. Aber auch, dass so gut wie keine Bausünden begangen und damit dem Billigtourismus vorgebeugt wurde, macht Sardiniens Norden liebenswert. Mit dem Maddalena Archipel verfügt dieses Segelrevier über ein einzigartiges Stück Natur. So sind die Inseln des Nationalparks Cavallo und Lavezzi südlich von Korsika absolut sehenswert. Ein Muss ist die Einfahrt in den Hafen von Bonifacio mit den steilaufsteigenden Felswänden. Ein gigantisches Schauspiel mit Gänsehautgarantie.
Das südsardische Segelrevier ist noch weitgehend unberührt und an Natürlichkeit kaum zu übertreffen. Hier ist ein Bootsurlaub in Mitten herrlicher Natur noch möglich.

Unterhaltung und Nightlife

An der Costa Smeralda erfüllt sich das Klischee eines mondänen Nachtlebens. In den berühmten Häfen Porto Cervo und Porto Rotondo finden Sie in einem entsprechenden Preissegment zahlreiche Bars und Clubs für die Reichen und Schönen. Davon abgesehen bietet die Region alles, was man von einem mediterranen Sommerurlaubsziel erwartet: Unterhaltung neben, auf und unter dem Wasser. In Südsardinien ist von vereinzelten Strandparties abgesehen keine Abendunterhaltung vorzufinden und Sie können sich ganz auf Ihren Schiffsurlaub konzentrieren.

Kulinarik in Ligurien, Toskana & Elba

Die sardische Küche kombiniert die klassischen italienischen Spezialitäten mit einer besonderen inseltypischen Note. Es bleiben keine Wünsche offen. Schaut man sich während der Yachtcharter ein wenig um, so ist ein Restaurantbesuch zu durchaus zivilen Preisen machbar. Oder umgekehrt: Um vorzüglich zu essen muss es nicht das nobelste Haus am Platze sein. Auch in einfachen Ristorantes werden köstliche sardische Gerichte serviert. Zum Schluss stets gekrönt mit einem Gläschen Mirto. Aufs Haus natürlich.

Landestypische Kultur

Sardinien war stets von der Landwirtschaft geprägt. Kulturhauptstädte wie auf dem Festland gibt es hier nicht. Die mondänen Häfen an der Costa Smeralda sind eher Modehochburgen. Ein Vorteil, den der landwirtschaftliche Hintergrund mit sich bringt: Die unglaublich frische und authentische Küche. Auf viele Höfen findet das abendlichen Dinner in einem urigen Innenhof statt. Insgesamt ist es weit weniger hektisch und laut als auf dem italienischen Festland. Mit Maddalena besitzt der Nordosten der Insel zudem eine schöne Altstadt mit mittelalterlichem Charme.